Empfang nach dem letzten Flug.

Tschüss DreistrahlerLufthansa Cargo hat das Kapitel MD-11 abgeschlossen

Zum letzten Mal kehrte eine McDonnell Douglas MD-11 im Dienst von Lufthansa Cargo nach Frankfurt zurück. Damit endet ein Kapitel, das vor mehr als 23 Jahre begann.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Zuerst rückte der Abschied einen großen Schritt nach hinten, dann noch mal einen kleinen. Angesichts des Frachtbooms in der Corona-Krise verschob Lufthansa Cargo die Ausflottung ihrer letzten McDonnell Douglas MD-11 von Herbst 2020 auf Herbst 2021. Und zuletzt wurde die letzte Landung des letzten Dreistrahlers in Frankfurt von Freitag auf Sonntag (17. Oktober) verschoben.

Denn die letzte MD-11, mit dem Kennzeichen D-ALCC und mit Abschiedsbeklebung, wurde nochmals gebraucht. Sie flog zwei Mal nach New York. Am Sonntag war aber nun endgültig Schluss. Um 12:02 Uhr landete sie auf Piste 07R des Frankfurter Flughafens. Lufthansa Cargo ist damit zur reinen Boeing-777F-Betreiberin geworden. Die Zahl der weltweit verbliebenen MD-11-Betreiber sinkt auf drei.

Ein Unglück und viele Übernahmen

Lufthansas Frachttochter hatte ihre erste McDonnell Douglas MD-11 im Sommer 1998 eingeflottet, also vor mehr als 23 Jahren. Inklusive der D-ALCC betrieb sie 19 der Dreistrahler. Von diesen Flugzeugen wurde eines bei einem Unfall  zerstört. Der Jet mit dem Kennzeichen D-ALCQ zerbrach bei einer missglückten Landung in Riyadh und brannte aus. Die beiden Piloten als einzige Insassen überlebten.

Zwei weitere der McDonnell Douglas MD-11 von Lufhansa Cargo wurden gänzlich ausgemustert. Der Rest ging an die verbliebenen Betreiber UPS Airlines, Fedex Express sowie an Western Global Airlines. Die wird nun auch die D-ALCC übernehmen.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen der letzten Ankunft der McDonnell Douglas MD-11 von Lufthansa Cargo.

Mehr zum Thema

Die Boeing 777 F (vorne) beendete das Kapitel MD-11 (hinten) bei Lufthansa Cargo. Danach ...

Bald setzen nur noch drei Airlines auf die MD-11

Letzte McDonnell Douglas MD-11 von Lufthansa Cargo fliegt zwei Tage länger

Letzte McDonnell Douglas MD-11 von Lufthansa Cargo fliegt zwei Tage länger

Lufthansa Cargos McDonnell Douglas MD-11 mit dem Kennzeichen D-ALCC ...

Hier fliegt Lufthansa Cargos letzte MD-11 mit Abschiedsgruß

Der Absturz von American-Airlines-Flug AA191 im Jahr 1979 war nach den Anschlägen vom 11. September 2001 der schwerste Luftfahrtunfall in den USA. Alle 271 Insassen der <strong>McDonnell Douglas DC-10</strong> kamen ums Leben, als der Jet kurz nach dem Start verunglückte. Die Federal Aviation Administration entzog der DC-10 daraufhin für etwa einen Monat die Lizenz. Wie sich schliesslich herausstellte, war aber falsche Wartung die Ursache für den Absturz.

McDonnell Douglas DC-10: Grounding, Abstürze und doch noch Welterfolg

Video

Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies