Flieger von Iran Air: Die Flotte ist hoffnungslos veraltet.

Airbus und BoeingIran plant Jet-Kauf über Auslandsfirma

Der Iran steht kurz vor Deals mit großen Flugzeugbauern. Den Einkauf bei Airbus und Boeing sollen via eine neu gegründete Firma außerhalb des Irans geschehen.

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Auch wenn die Sanktionen noch nicht aufgehoben wurden – die Beziehungen des Irans mit dem Westen bessern sich. Und immer mehr Unternehmen erhoffen sich dadurch neue Geschäfte in dem Land, welches ihnen wegen der Embargos bisher verschlossen blieb. So auch Airbus und Boeing. Hunderte Flugzeuge braucht das Land, um die museumsreife Flotte zu erneuern. Und um davon etwas zu haben, bemühen sich die Hersteller offenbar um Kompromisslösungen.

Wie es aus dem Transportministerium heißt, diskutiert man dort mit Airbus und Boeing Möglichkeiten, über Leasing oder Ratenzahlung an neue Flugzeuge zu kommen. «Wir haben Airbus und Boeing unsere Pläne und Bedürfnisse bis zum Jahr 2020 mitgeteilt», so Minister Abbas Akhoundi laut der Nachrichtenagentur AFP. Die Pläne beinhalten die Gründung einer Firma, die nicht im Iran angesiedelt ist. Diese soll laut Akhoundi Flugzeuge leasen oder per Ratenzahlung erwerben und diese dann iranischen Airlines zur Verfügung stellen.

Büro in Teheran

Sowohl in Europa als auch in den USA wittert man denn auch gute Geschäfte. «Wir haben eine lange Geschichte mit dem Iran», sagte Boeing-Chef Ray Conner erst kürzlich. «Wir glauben, dass wir gute Chancen im Iran haben. Unser Mitbewerber aber auch», so Marty Bentrott, Boeings Verkaufschef für den Nahen Osten.

Airbus wiederum könnte von den Bemühungen von Frankreich profitieren. Die Regierung hat laut Informationen der Kuwait Times ein Wirtschaftsentwicklungsbüro in Teheran eröffnet. Das solle dafür sorgen, dass bestehende Beziehungen gepflegt, eingeschlafene erneuert und neue aufgebaut werden.

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