Airbus A380 von Etihad: Die Zukunft ist ungewiss.

SuperjumboEtihad lässt A380 für unbestimmte Zeit am Boden

Die Fluglinie aus Abu Dhabi hat ihre Superjumbos für die kommenden elf Monate aus dem Flugplan gestrichen. Etihad verweist auf mangelnde Effizienz des Airbus A380.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Air France hat den Airbus A380 ausgeflottet, Lufthansa gibt dem Superjumbo noch eine minimale Chance, China Southern und Emirates fliegen schon wieder mit dem riesigen Vierstrahler. Doch wie sieht die Zukunft des A380 bei Etihad aus? Schon im Mai gab es Spekulationen über ein mögliches Ende des Superjumbos bei der Airline aus Abu Dhabi.

Etihad widersprach damals: «Der Airbus A380 ist nach wie vor ein wichtiger Teil der Etihad-Flotte und eignet sich gut für eine Reihe von Schlüsselrouten, die schrittweise wieder eingeführt werden sollen, sobald die internationalen Beschränkungen aufgehoben sind und der weltweite Reiseverkehr wieder zunimmt», so die Airline. Das klang hoffnungsvoll.

A380 nicht mehr im Plan zu finden

Doch Ende September sagte Etihad-Chef Tony Douglas dann zur Zukunft des A380, andere Flugzeuge seien deutlich effizienter und nachhaltiger. Obwohl Douglas erklärte, es sei noch keine Entscheidung getroffen, klang das schon deutlich pessimistischer.

Nun gibt es eine weitere schlechte Nachricht für A380-Fans: Aus dem Flugplan, der derzeit bis September 2021 läuft, hat Etihad den Superjumbo ganz gestrichen, wie zuerst das Portal One Mile at a Time berichtete. Zuvor hatte die Fluggesellschaft das Modell immer nur für die kommenden ein oder zwei Monate aus dem Plan genommen.

Etihads A380 besonders exklusiv

Auf Anfrage von aeroTELEGRAPH erklärte Etihad, während man sich weiter auf die Erholung und den Wiederaufbau des globalen Netzwerkes konzentriere, werde man sich auf die «Effizienz und Vorteile unserer zweimotorigen Großraumflugzeuge» verlassen. «Während dieser Zeit bleiben die zehn Airbus A380 von Etihad groundet, bis die Nachfrage wieder steigt und wir genügend Verlangen haben, deren Lebensfähigkeit neu zu bewerten.»

Sollte sich Etihad langfristig gegen den A380 entscheiden, ginge eine Besonderheit verloren. Sie Superjumbos der Airline haben nicht nur neun First-Class-Suiten, sondern auch eine richtige Suite namens The Residence. Das 12-Quadratmeter-Zimmer besteht aus einem Schlafbereich mit Doppelbett, einem kleinen Wohnzimmer und einem Bad mit Dusche. Gedacht ist es für bis zu zwei Personen. Inbegriffen ist ein persönlicher Butler.

Mehr zum Thema

<strong>Thai Airways:</strong> Anfang 2021 beschloss die angeschlagene Thai Airways, dass der A380 auch nach der Pandemie <a href="https://www.aerotelegraph.com/thai-airways-beendet-kapitel-a380-a330-und-747">nicht in den Liniendienst zurückkehren</a> wird. Angesichts der steigenden Nachfrage prüft die Fluggesellschaft mittlerweile aber zumindest wieder, ob eine <a href="https://www.aerotelegraph.com/auch-thai-airways-denkt-ueber-a380-comeback-nach">Superjumbo-Rückkehr nicht doch eine Option</a> sein könnte. Thai Airways hat sechs A380, wovon zwei zum Verkauf ausgeschrieben sind.

Thai Airways lässt Kunden Airbus A380 steuern

Airbus A340-600.

Lufthansa gibt dem Airbus A380 noch eine Mini-Chance

Etihad Airways hat aktuell vier ihrer zehn A380 wieder in Betrieb. Von der Boeing 777X hat die Fluglinie aus Abu Dhabi 25 Exemplare bestellt.

Etihad bekennt sich zu A380 und A350

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Video

airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg