Emirates bringt Zweiklassen-A380

Die Pläne für einen Airbus A380 mit zwei Klassen sind bei Emirates weit gereift. So will die Airline in zwei Jahren mehr Passagiere in den Superjumbo packen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Wachsen, wachsen, wachsen. Das ist das Ziel von Emirates. Und das will das Management nicht nur durch eine laufende Vergrößerung der Flotte erreichen, sondern auch durch die Erhöhung der Kapazität der einzelnen Jets. Seit dem vergangenen Frühjahr munkelte man, dass die Golfairline daher in einigen der A380-Superjumbos die erste Klasse zugunsten der Business Class aufgeben möchte. Nun bestätigt Europachef Thierry Aucoc gegenüber aeroTELEGRAPH: «Wir haben sehr konkrete Pläne bezüglich einem Zweiklassen-A380».

Das Projekt sei in der Entwicklung, brauche aber noch etwas Zeit. «Er würde nicht vor 2016 oder 2017 in den Einsatz kommen.» Kürzlich kamen Gerüchte über mögliche Pläne der Fluggesellschaft auf, einen weiteren Mittelsitz in die Jets zu bauen um mehr Menschen zu transportieren. Doch man wolle auf keinen Fall den Komfort in der Economy Class einschränken, so Aucoc. Die Variante eines A380 mit nur zwei Klassen sei daher die, mit der man sich im Management wohler fühle.

Nicht für jede Strecke geeignet

«Natürlich eignet sich das nicht für jede Strecke», so Aucoc weiter. Nach Jeddah, wohin die Airline mit dem A380 fliegt, würde sich die dichtere Version etwa nicht eignen. Wo genau man den Zweiklassen-A380 einsetzen wolle, stehe aber noch nicht fest. «Die Nachfrage ist aber auf jeden Fall da.» Das sehe man auch bei den Zweiklassen-Boeing-777, die man inzwischen einsetze.

44 A380 befinden sich derzeit in der Flotte von Emirates. Damit fliegt die Fluglinie ab Dubai nach Amsterdam, Bangkok, Hongkong, Jeddah, Kuala Lumpur, London, Manchester, Melbourne, Moskau, München, New York, Peking, Paris, Rom, Schanghai, Seoul, Singapur, Sydney, Tokio und Toronto. Auckland wird via Sydney oder Melbourne bedient. Weitere Ziele kommen laufend dazu. Das neueste ist seit Januar Zürich.

Schon jetzt zwei Varianten

Zwei Varianten der A380 gibt es bereits. Auf Ultra-Langstrecken fliegt die Fluggesellschaft aus Dubai mit 489 Sitzplätzen - 14 Privatkabinen in der ersten Klasse, 76 Flachbett-Sitzen in der Business und 399 Sesseln in der Economy. Auf anderen Langstrecken befüllt sie das Großraumflugzeug mit 517 Passagieren. Sie bietet dabei zusätzliche Economy-Sitze an.

Mehr zum Thema

... D-AIMK ist am 12. März aus Manila nach Frankfurt zurückgekehrt.

Lufthansa holt Airbus A380 aus Abu Dhabi zurück - jedoch ohne Fluggäste an Bord

airbus a380 lufthansa 100 jahre muc 02

Das schillernde Leben des Airbus A380, der jetzt den XXL-Kranich trägt

british airways airbus a380 landing london heathrow-ref42999

So baut British Airways die Kabinen ihrer Airbus A380 um

ticker-qantas

Airbus-A380-Charter: Bad Bunny in Australien gelandet

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack