EMB 110 Bandeirante:  Embraer might go back to its roots.

Konkrete PläneEmbraer hat große Lust auf Turboprops

Dank der Partnerschaft mit Boeing könnten die Brasilianer Turbopropflieger entwickeln, um ATR und De Havilland Canada Konkurrenz zu machen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Am Anfang stand eine Turbopropmaschine. Als Embraer vor 50 Jahren gegründet wurde, war die zweimotorige EMB 110 Bandeirante das erste Produkt des jungen Flugzeugbauers. Inzwischen hat er nur noch Düsenflieger im Angebot. Doch das könnte sich ändern.

John Slattery, Chef der Zivilflugzeugsparte von Embraer, kann sich sehr gut vorstellen, dass sein Unternehmen wieder Propellerflugzeuge baut. Dies sagte der Ire dieser Tage im Gespräch mit Journalisten in São José dos Campos. Möglich könne das gerade dadurch werden, dass Embraers zivile Sparte schon bald Teil des Boeing-Konzerns wird, erklärte er weiter.

Gute Ergänzung des Angebots

Als Teil einer finanzstärkeren Gruppe «können wir Flugzeuge entwickeln, die sonst nicht von uns entwickelt worden wären», so Slattery. «Ich sehe uns keine größeren Flugzeuge als die E2-Jets bauen», so der Manager weiter. Wenn er aber an die Zukunft denke, dann sehe er großes Potenzial in regionalen Verbindungen, die mit kleineren Flugzeugen angeboten wird. «Das ist unsere DNA.»

«Ich glaube daran, dass es im Turboprop-Markt großes Potenzial gibt», sagt Slattery.  Die Technologie der heute verfügbaren Flieger sei inzwischen rund 30 Jahre alt. Sie böten weder ein komfortables Erlebnis für die Passagiere, noch sei die Technik für die «Anforderungen an Klima- und Umweltschutz optimiert.» Wen er damit anspricht, ist klar: ATR und De Havilland Canada, die die Dash 8 von Bombardier gekauft hat.

Gute Ergänzung

Noch gibt es bei Embraer keine definitive Entscheidung zum Thema. Aber: «Ich rede viel und deutlich mit dem Aufsichtsrat über das Thema», so Slattery. Das tue er schon seit einer Weile. Er sei der Meinung, dass Turbprops das bisherige Angebot von Embraer sehr gut ergänzen würden, ohne andere Produkte zu konkurrenzieren.

Dass der Aufsichtsrat bisher noch nicht Feuer und Flamme für das Thema ist, verstehe er. «Bisher waren sie darauf fokussiert, die E2-Jets auf den Markt zu bringen und zertifiziert zu bekommen», sagt er. Aber nun sieht er das Ganze offenbar optimistischer. Noch dieses Jahr gebe es ein Treffen mit dem Beirat, der aus Kunden, potenziellen Kunden, Lieferanten und anderen Branchenpartnern besteht. Dort könnte er sich vorstellen, die Pläne zu thematisieren. «Ich würde mich über die Möglichkeit freuen.»

«Ich arbeite daran»

Dennoch dürfte sich der Prozess noch etwas hinziehen. Die Entwicklung eines neuen Produkts sei immerhin auch eine Milliardeninvestition. «Wir sind noch nicht soweit, dass wir einen endgültigen Plan zur Freigabe präsentieren können», sagt er. Und fügt aber an: «Ich arbeite weiterhin daran.»

Mehr zum Thema

Kurz nach der Gründung begann Embraer ein neues Flugzeug zu entwickeln, das sowohl zivil, als auch militärisch genutzt werden konnte. Als Passagierflieger sollte die viermotorige EMB 500 Amazonas 30 bis 41 Reisenden Platz bieten und 500 Kilometer pro Stunde schnell fliegen. Das Projekt wurde dem Luftfahrtministerium präsentiert, aber von dort kam nie ein Auftrag für die 24 Meter lange Maschine.

Fünf Flugzeuge von Embraer, die nie gebaut wurden

Auf Befehl der brasilianischen Militärjunta wurde 1969 die Empresa Brasileira de Aeronautica gegründet, abgekürzt Embraer.

Von null zum Weltkonzern in 20 Jahren

Dash 8 Q400: Künftig wohl nicht mehr von Bombardier.

Bombardier will seine Turboprops nicht mehr

ticker-brasilien

Brasiliens Inlandsflugverkehr boomt - 15 Prozent höheres Angebot in der Hochsaison

Video

copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack
03cb5639-a63e-4644-b420-139634c38344
Die abgelegenste bewohnte Insel der Welt kämpft mit der Angst vor einem Hantavirus-Ausbruch. Nun warf ein britischer Airbus A400 M medizinisches Material über Tristan da Cunha ab – begleitet von Fallschirmjägern und Notfallmedizinern.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin