Dreamliner von Air New Zealand: Flugausfälle wegen Triebwerksproblemen.

Air New ZealandDreamliner-Triebwerke machen weiter Probleme

Air New Zealand leidet unter Flugstreichungen, weil die Rolle-Royce-Triebwerke ihrer Dreamliner Ermüdungserscheinungen aufweisen. Schon andere Airlines kämpften mit demselben Problem

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Für Kinderkrankheiten sind die Dreamliner inzwischen schon etwas zu alt. Aber auch Teenager können manchmal Probleme haben. Und das erlebt nun Air New Zealand. Die Fluggesellschaft muss dieser Tage «einige Flüge» ausfallen lassen, weil die Triebwerke ihrer Boeing 787 Probleme machen.

Neuseelands Luftfahrtbehörde Civil Aviation Authority of New Zealand bestätigte, dass sie «Auffälligkeiten» an den Motoren der Dreamliner der Nationalairline untersucht. Das Ganze ist die Folge von Zwischenfällen mit Dreamlinern der Airline. Beide Male mussten die Piloten die Triebwerke der Boeing 787-9 nach dem Start ausschalten, weil es Probleme gab. Die Triebwerke des Typs Trent 1000 werden von der britischen Rolls-Royce hergestellt.

Schon ANA und Virgin hatten Probleme

Der Produzent ist sich des Problems bewusst. Denn: Air New Zealand ist nicht die erste Fluglinie, die Probleme mit den Triebwerken hat. Bereits im Sommer 2016 sorgten bei ANA All Nippon Airways dieselben Gründe für viele Flugausfälle. Wie sich schlussendlich herausstellte, waren Risse in den Turbinenblättern das Problem. Sie wiesen deutlich schneller Ermüdungserscheinungen auf als sie sollten. Nur kurz nach ANA berichtete auch Virgin Atlantic über ähnliche Probleme.

Rolls-Royce hatte bereits bei der Verkündung des Halbjahresergebnisses gewarnt, dass  Investoren in der zweiten Jahreshälfte mit «mehr Aktivität bezüglich technischer Probleme bei den Trent-1000-Triebwerken» rechnen müssen. Zum aktuellen Fall sagte das Unternehmen, dass man mit Air New Zealand an dem Problem arbeite. Insgesamt sind mehr als 400 der Triebwerke derzeit im Betrieb.

Mehr zum Thema

Dreamliner von All Nippon Airways: Die Triebwerke machen Probleme.

Dreamliner-Problem beschäftigt ANA noch Jahre

Dreamliner von Air Canada: Das Flugzeug darf nun neue Routen bedienen.

Dreamliner darf weiter fliegen

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand ersetzt Airpoints durch neues Treueprogramm

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand und Air China verlängern Partnerschaft bis 2031

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack