D-AIVC: Der Airbus A350 kam zu Lufthansa statt zu Philippine Airlines.

FlottenstrategieDiscover Airlines steht vor Langstrecken-Upgrade - mit Airbus A350

Der Ferienflieger plant, die drei Airbus A330-200 schon 2026 auszumustern. Heißeste Kandidaten für den Ersatz bei Discover Airlines sind vier Ex-Philippine Airlines-A350, die derzeit noch für Lufthansa unterwegs sind.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Die Langstreckenflotte von Discover Airlines besteht aktuell aus elf Airbus A330-300 und drei Airbus A330-200. Während erstere noch eine Weile im Konzern bleiben, kündigte Mutter Lufthansa Group am Kapitalmarkttag vom Montag (29. September) an, die Airbus A330-200, mit denen sonst noch ITA Airways fliegt, schon im kommenden Jahr auszuflotten.

Für die braucht Discover Airlines also Ersatz. Schon lange raunt man in der Branche, dass der Ferienflieger dafür Airbus A350 erhalten wird. Auch Konzernchef Carsten Spohr ließ kürzlich auf einer Veranstaltung durchklingen, dass das der Plan sei. Flugzeuge, die sich bereits in der Flotte der Gruppe befinden, könnten zur jungen Tochter wechseln.

Airbus A350 von Philippine Airlines seit 2022 bei Lufthansa ...

Wie aeroTELEGRAPH aus Lufthansa-Kreisen erfahren hat, gibt es dafür auch schon konkrete Kandidaten. Im Jahr 2022 übernahm Lufthansa vier Airbus A350, die eigentlich für Philippine Airlines gedacht gewesen waren. Die Flugzeuge mit den Kennzeichen D-AIVA, D-AIVB, D-AIVC und D-AIVD fliegen seither für die deutsche Airline durch die Welt.

Sie haben allerdings immer noch die Kabinen, welche die philippinische Nationalairline bestellt hatte, mit 30 Sitzen in der Business Class, 24 in der Premium Economy und 241 in der Economy. «Die Business Class ist prima», lobte der Spohr damals. «Sie ist zwar nicht so gut wie unsere eigene, die 2023 kommt, aber besser als unsere jetzige.»

... und könnten zu Discover Airlines wechseln

Jetzt sollen die Flugzeuge mit der Auslieferung fabrikneuer A350 an Lufthansa die Flotte der Kernairline der Gruppe verlassen. Als heißester Kandidat für die Übernahme gilt laut aeroTELEGRAPH-Informationen Discover Airlines. Beschlossen sei das noch nicht definitiv. Sollte es aber so weit kommen, könnte der Ferienflieger wie seine Schwester Edelweiss schon bald moderne Flugzeuge einflotten.

Dass der Airbus A350 bei Discover faktisch gesetzt ist, zeigt auch ein anderes Detail. In der Präsentation des Kapitalmarkttages von Lufthansa Group wird für 2030 beim Ferienflieger einzig der A350 gezeigt - anders als bei anderen Fluglinien, wenngleich mit der Notiz «muss noch entschieden werden» versehen. Von der Boeing 787, die früher ebenfalls genannt wurde, ist keine Rede mehr. Daneben stehen weiter Airbus A330-300 für Discover.

Schön, dass Sie hier sind. Unsere Redaktion kennt die Branche, ihre Akteure und Zahlen – seit vielen Jahren. Wenn Sie uns unterstützen wollen, zahlen Sie weniger als für ein Getränk am Flughafen. Zudem lesen Sie werbefrei und stärken die unabhängige Berichterstattung. Jeder Beitrag zählt. Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

ticker-eurowings-discover

Discover Airlines baut Angebot für Nordeuropa weiter aus

Discover Airlines Ocean Blue Premium Economy Class 5

Mit dieser neuen Airbus-A330-Kabine sagt Discover Airlines Condor den Kampf an

ticker-eurowings-discover

Discover Airlines erneut nach Emas validiert

ticker-eurowings-discover

Discover Airlines fliegt im Sommer von Frankfurt nach Bodø

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies