Schweizer Flagge auf einem Jet von Easyjet Switzerland: Eigentlich nicht korrekt.

VorschriftDie vielen falschen Schweizer Flaggen auf Flugzeugen

Viele Flugzeuge tragen Landesflaggen verkehrt auf dem Rumpf. Bei Schweizer Fliegern kann das nicht passieren - dafür ist die Form falsch.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Auf vielen Flugzeugen finden sich verkehrt angebrachte Flaggen. So ist das Star-Spangled Banner der USA auf der rechten Flugzeughälfte amerikanischer Flieger mit dem Sternenfeld rechts oben angebracht. Das die Folge einer Tradition in der Luftfahrt, welche sich die Flaggen im Flugwind wehend vorstellt.

Es ist aber nicht die einzige Kuriosität in puncto Fahnen auf Flugzeugen. In der Schweiz besteht das Problem verkehrter Symbole zwar nicht, da die Landesflagge symmetrisch ist. Dennoch gibt es ein Unikum. Denn offiziell ist die Schweizer Flagge quadratisch. Sie umfasse «ein Schweizerkreuz in einem quadratischen Feld», heißt es im nationalen Wappenschutzgesetz.

1,5 Mal so lang wie breit

Auf schweizerischen Flugzeugen jedoch finden sich nur rechteckige Schweizer Flaggen - was eigentlich falsch ist. Der Grund für die Abweichung von der Standardform ist eine Vorschrift des Bundesamtes für Zivilluftfahrt. Sie legt fest, dass an Flugzeugen eine Flagge angebracht werden muss. Sie müsse 1,5 Mal so lang sein wie breit, heißt es darin. Zudem müsse sie zusammen mit dem Kennzeichen «ei­ne Einheit bilden».

Swiss und Helvetic Airways müssen übrigens das Wappen nicht am Rumpf anbringen. Sie tragen es bereits auf der Heckflosse. Auch dabei gibt es genaue Vorschriften. Man könne es «freistehend» anbringen oder

als «oberer Abschluss des Seitenleitwerks, wobei das Kreuz in der Mitte zwi­schen Vorder- und Hinterkante des Seitenleitwerks erscheinen muss und nicht näher als 5 Zentimeter an den Rand eines Bauteils heranreichen darf».

Die generellen Vorschriften für die Schweizer Flagge (links) und die für Luftfahrzeuge (rechts). Bild: Fedlex/Montage aeroTELEGRAPH

Mehr zum Thema

Von links betrachtet sieht die belgische Flagge auf den Fliegern von Brussels Airlines ganz normal aus: Schwarz, Gelb, Rot.

Warum viele Flugzeuge mit verkehrter Flagge unterwegs sind

Der A320 von Lufthansa, der für die Europawahl wirbt.

Lufthansa lackiert Europa auf alle Flieger

ticker-schweiz

Kasachstan und Schweiz schaffen Grundlage für Direktflüge

Die Wrackteile: Nur sichtbar durch das Abschmelzen des Gletschers.

Schweizer Gletscher gibt Flugzeugwrack mehr als 60 Jahre nach Absturz frei

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier