Schweizer Flagge auf einem Jet von Easyjet Switzerland: Eigentlich nicht korrekt.

VorschriftDie vielen falschen Schweizer Flaggen auf Flugzeugen

Viele Flugzeuge tragen Landesflaggen verkehrt auf dem Rumpf. Bei Schweizer Fliegern kann das nicht passieren - dafür ist die Form falsch.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Auf vielen Flugzeugen finden sich verkehrt angebrachte Flaggen. So ist das Star-Spangled Banner der USA auf der rechten Flugzeughälfte amerikanischer Flieger mit dem Sternenfeld rechts oben angebracht. Das die Folge einer Tradition in der Luftfahrt, welche sich die Flaggen im Flugwind wehend vorstellt.

Es ist aber nicht die einzige Kuriosität in puncto Fahnen auf Flugzeugen. In der Schweiz besteht das Problem verkehrter Symbole zwar nicht, da die Landesflagge symmetrisch ist. Dennoch gibt es ein Unikum. Denn offiziell ist die Schweizer Flagge quadratisch. Sie umfasse «ein Schweizerkreuz in einem quadratischen Feld», heißt es im nationalen Wappenschutzgesetz.

1,5 Mal so lang wie breit

Auf schweizerischen Flugzeugen jedoch finden sich nur rechteckige Schweizer Flaggen - was eigentlich falsch ist. Der Grund für die Abweichung von der Standardform ist eine Vorschrift des Bundesamtes für Zivilluftfahrt. Sie legt fest, dass an Flugzeugen eine Flagge angebracht werden muss. Sie müsse 1,5 Mal so lang sein wie breit, heißt es darin. Zudem müsse sie zusammen mit dem Kennzeichen «ei­ne Einheit bilden».

Swiss und Helvetic Airways müssen übrigens das Wappen nicht am Rumpf anbringen. Sie tragen es bereits auf der Heckflosse. Auch dabei gibt es genaue Vorschriften. Man könne es «freistehend» anbringen oder

als «oberer Abschluss des Seitenleitwerks, wobei das Kreuz in der Mitte zwi­schen Vorder- und Hinterkante des Seitenleitwerks erscheinen muss und nicht näher als 5 Zentimeter an den Rand eines Bauteils heranreichen darf».

Die generellen Vorschriften für die Schweizer Flagge (links) und die für Luftfahrzeuge (rechts). Bild: Fedlex/Montage aeroTELEGRAPH

Mehr zum Thema

Von links betrachtet sieht die belgische Flagge auf den Fliegern von Brussels Airlines ganz normal aus: Schwarz, Gelb, Rot.

Warum viele Flugzeuge mit verkehrter Flagge unterwegs sind

Der A320 von Lufthansa, der für die Europawahl wirbt.

Lufthansa lackiert Europa auf alle Flieger

ticker-skyguide

Skyguide: Entscheidung zum Leistungsplan der Schweizer Flugsicherung verzögert sich

Absturz einer Jonkers Sailplanes JS1-C: Untersuchung durch die Sust.

Neue Strategie der Schweizer Unfallermittler sorgt für Diskussionen

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg