Die Testmaschine FTV2 ist wieder in der Luft: Lange Pause nach Triebwerksproblem.

Erleichterung bei BombardierDie C-Series fliegt wieder

100 Tage lang musste Bombardiers neuer Jet nach einem Motorenbrand am Boden bleiben. Nach Änderungen am Triebwerk darf die C-Series wieder fliegen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es passierte am 29. Mai bei einem Motorentest auf dem Werksgelände in Mirabel bei Montreal. Beim C-Series-Testflieger FTV-1 kam es zu einem so genannten uncontained engine failure. Das heißt, nach einer Explosion wurden Teile des Triebwerks herausgeschleudert. Beim anschließenden Brand wurde auch das Flugzeug beschädigt. 100 Tage lang suchten nun Bombardier und Triebwerkshersteller Pratt and Whitney die Ursache. Solange durfte keiner der beiden ersten C-Series mehr fliegen.

Am Sonntag nun hob die Testmaschine FTV-2 erstmals wieder ab. Sie machte einen Flug über Québec. In den letzten Monaten habe man eine eingehende Analyse des Zwischenfalls bei der C-Series durchgeführt. Als Folge davon habe man diverse Maßnahmen ergriffen, damit sich ein solches Ereignis nicht wiederhole, so Bombardier in einer Medienmitteilung. So sei etwa das Schmiersystem des Triebwerks angepasst worden. Die Testphase sei komplex und genau dazu da, um solche Mängel frühzeitig erkennen und beheben zu können, so Bombardier weiter.

Bietet C-Sereis bessere Leistungswerte als angekündigt?

Viele bezweifeln das zwar. Doch trotz des Groundings von drei Monaten glaubt der Hersteller weiterhin an eine Erstauslieferung der C-Series in «der zweiten Hälfte von 2015». Zudem verspricht Bombardier, dass man beim neuen Flugzeug mindestens die angekündigten Leistungswerte bei Verbrauch, Lärm, CO2 und Schubkraft erreichen oder sie gar übertreffen werde.

Erste Betreiberin der C-Series war eigentlich die schwedische Malmö Aviation. Doch sie verschob kürzlich die Auslieferung. Nun könnte die Swiss zum Zuge kommen, die sehnlichst auf die dreißig bestellten C-Series wartet, um ihre teuren Avro RJ 100 Jumbolino zu ersetzen.

Mehr zum Thema

Bombardier Global 6500: Darf in den USA nicht verkauft werden, sagt Präsident Donald Trump.

Trump will Bombardier aus den USA verbannen - doch die Drohung birgt einen sachlichen Fehler

ticker-bombardier-neu

Bombardier übernimmt kanadisches Werk von Mitsubishi

Bombardier Challenger 3500: Die Ryanair Group hat vier Flugzeuge im Portfolio.

Ryanairs geheime Bombardier-Challenger-Flotte

ticker-bombardier-neu

Südkorea setzt bei zweitem Militärprogramm auf Bombardier Global 6500

Video

airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier