C-Series in den Farben von Malmö Aviation: Die Airline will die Jets erst später.

Malmö Aviation will nicht mehrFliegt C-Series zuerst bei Swiss?

Eigentlich hätte Malmö Aviation als erste Airline die C-Series von Bombardier einsetzen sollen. Doch die Fluglinie will nicht mehr. Springt Swiss ein?

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

In Schweden hat man die eigenen Pläne überarbeitet. «Wir haben Bombardier informiert, dass wir die Rolle als erster Betreiber nicht wahrnehmen werden», teilt die schwedische Airline-Gruppe Braathens in ihrem Quartalsbericht mit. Sie hatte 2011 für ihre Tochter Malmö Aviation fünf C-Series CS100 und fünf CS300 bestellt und sich zudem zehn Optionen gesichert. «Angesichts weiterer Unsicherheiten diskutieren wir mit Bombardier zusätzliche Änderungen im Kalender der Auslieferungen», so Braathens weiter.

Am Hauptsitz von Bombardier in Montreal reagiert man gelassen. «Sie haben ihren Businessplan angepasst und um einen anderen Termin gebeten», erklärte ein Sprecher des kanadischen Flugzeugbauers gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg. Das sei etwas durchaus Übliches. Die Absage von Braathens Aviation sei daher keine Katastrophe.

Erneut Verspätung bei der C-Series?

Noch immer ist aber unklar, wann überhaupt die ersten C-Series ausgeliefert werden. Im Programm kam es zu mehreren Verzögerungen Bombardier selbst spricht noch immer von der zweiten Hälfte 2015. Analyst Konark Gupta von Macquarie Capital Markets hält Ende 2015 für den wahrscheinlichsten Termin. Braathens Aviation hält es für möglich, dass die Explosion in einem Triebwerk eines Testflugzeuges im Juni zu einer weiteren Verspätung führen könnte. Denn die Testflüge sind noch immer auf Eis gelegt, bis die Ursache für die Panne geklärt ist.

Wer den Slot von Malmö Aviation übernehmen wird, ist noch nicht bekannt. Eine heiße Kandidatin ist sicherlich die Swiss. Sie bestellte über ihre Mutter Lufthansa dreißig Stück des neuen Flugzeuges. Und sie wartet sehnlichst auf die Auslieferung, weil ihre Avro RJ100 Jumbolino teuer im Unterhalt sind. Würde die Swiss zum ersten Betreiber, könnte sie ihr eigenes Ziel einhalten, die C-Series in der zweiten Hälfte 2015 zu übernehmen. Und sie könnte wohl nebenher noch etwas bei Bombardier herausholen. Der Flugzeughersteller selbst sagt, man werde bald informieren.

Mehr zum Thema

swiss airbus a330 300 hb jhi

«Mayday» im Airbus A330 - nachdem Swiss ein Teil nicht austauschen wollte

Fotos aus dem Crewhotel in Miami: Nicht, was man sehen möchte.

Schmutz, blockierte Notausgänge und schlaflose Nächte: Crews von Lufthansa und Swiss laufen gegen Unterkunft in Miami Sturm

ticker-lufthansa

Lufthansa Group setzt Nachtflüge nach Tel Aviv vorübergehend aus - Swiss streicht Flug nach Beirut

ticker-swiss

Ärger um gestrichenen Washington-Flug von Swiss ab Zürich

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack