Beluga im Formationsflug: Der Frachter beruht auf dem A300.

Airbus baut neuen MegatransporterDas bietet der neue Beluga

Nun ist klar: Airbus' neues Flugzeug für Spezialtransporte wird auf Basis des A330 gebaut. Doch wie unterscheidet sich der neue vom alten Beluga? Die Details.

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Nur ein Modell kam nicht in Frage. Der Airbus A380 kann wegen seinen zwei Böden nicht wirtschaftlich umgebaut werden. Die ganze Struktur des Superjumbos müsste angepasst werden und das kommt viel zu teuer. Darum waren nur noch der A330-200, der A330-300, der A340-500 und der A300-600 eine Option. Nun hat sich Airbus entschieden. Der Nachfolger des Spezialtransporters Beluga wird auf der Basis des A330-200 gebaut. Dies gab der europäische Flugzeugbauer am Montag (17. November) bekannt.

Der alte Beluga tut bereits seit zwanzig Jahren seinen Dienst. Meist fliegen die fünf gebauten Exemplare – offizielle Bezeichnung A300-600ST – Teile zwischen den verschiedenen Airbus-Werken in Europa hin und her. Doch für die Produktion des A350 reicht der Beluga 1.0 trotz diverser Maßnahmen zur Effizienzsteigerung nicht mehr wirklich aus. Man brauche ein neues Flugzeug, «um mit dem Hochfahren der Produktion des A350 und anderen Erhöhungen des Ausstoßes» zu Schlage zu kommen, erklärt eine Sprecherin gegenüber aeroTELEGRAPH. Deshalb entwickle Airbus den Beluga 2.0.

Neuer Beluga ist dicker und länger

Die Neuversion wird deutlich größer. Die alte Version ist 56 Meter lang und der Rumpf misst im Durchmesser 7,71 Meter. Der Durchmesser des neuen Beluga wird rund einen Meter größer und der Rumpf sechs Meter länger sein. Auch die Frachtkapazität wird steigen - von heute 47 auf 53 Tonnen. Das entspreche einem Plus von über 12 Prozent, betont die Sprecherin.

Auch wenn viele Komponenten des A330-200 verwendet werden sollen; einige Dinge muss Airbus überarbeiten. Der Laderaum, das tiefliegende Cockpit und das Heck gehörten dazu, so die Sprecherin. Mitte 2019 soll der erste neue Beluga startklar sein. Bis 2025 werden dann alle fünf alten Exemplare ersetzt sein.

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