ATR 72 von DAT: Fliegt im Auftrag von Skyhub PAD.

Flüge nach MünchenWie Skyhub PAD finanziell kalkuliert - und was Friedrich Merz mit der Lufthansa-Partnerschaft zu tun hat

Beim Kontakt zu Lufthansa soll Skyhub PAD einen sehr prominenten Unterstützer gehabt haben. Die neue Anbieterin von Flügen zwischen Paderborn und München gibt zudem Einblick in ihre finanzielle Kalkulation.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Skyhub PAD bedient seit Anfang September die Strecke Paderborn - München, die Lufthansa Ende Mai aufgegeben hatte. Die Betreibergesellschaft aus Paderborn hat die dänische Fluglinie DAT mit der Durchführung der Flüge mit ATR 72 beauftragt. Wichtig für den Erfolg: die Kooperation mit Lufthansa per Interlining und die dadurch mögliche Nutzung von Terminal 2 in München.

Bereits bekannt war, dass Skyhub PAD auch dank politischer Unterstützung von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann, dessen Wahlkreis Paderborn ist, bei Lufthansa Gehör fand. Jetzt berichtet die Zeitung Neue Westfälische, Linnemann habe zu Jahresbeginn auch Friedrich Merz - damals noch nicht Bundeskanzler - eingespannt. Dessen Wahlkreis ist der Hochsauerlandkreis, der mit 3,92 Prozent am Airport Paderborn/Lippstadt beteiligt ist. Auch Lufthansa-Group-Chef Carsten Spohr soll so von den Paderborner Plänen erfahren haben.

So sieht die finanzielle Kalkulation von Skyhub PAD aus

Die Zeitung nennt auch Zahlen zur finanziellen Kalkulation, die Christoph Plass, Vorsitzender des Beirates von Skyhub PAD, kürzlich bei einem Unternehmertag präsentierte. Demnach verlangt DAT rund 700.000 Euro als Sicherheit von Skyhub PAD. Die Leasingkosten für Flugzeug, Besatzung, Wartung und Versicherung belaufen sich monatlich fast auf die gleiche Summe.

Durch Treibstoff, Flughafengebühren und weitere Posten liegen die Kosten insgesamt bei 1,1 Millionen Euro pro Monat und 13,2 Millionen Euro im Jahr. Skyhub PAD möchte mit rund 45.000 Punkt-zu-Punkt-Reisenden und 45.000 Umsteige-Fluggästen etwa 13,5 Millionen Euro pro Jahr einnehmen. Die aktuell 59 Gesellschafterinnen und Gesellschafter haben zum Start 2,25 Millionen Euro ins Unternehmen eingebracht.

Wir berichten, was in der Luftfahrt wirklich zählt – unabhängig, präzise, nah dran. Hinter jedem Artikel steht die Erfahrung erfahrener Luftfahrtjournalistinnen und -journalisten. Für den Preis von weniger als einem Getränk am Flughafen genießen Sie aeroTELEGRAPH werbefrei und sichern unsere Unabhängigkeit. Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

Gesucht: Überfliegerin oder Überflieger des Jahres 2024.

Das sind die Überfliegerinnen und Überflieger des Jahres 2025

ticker skyhub pad

Skyhub PAD wächst: Eigentümerbasis steigt auf 90 Mitglieder

ticker skyhub pad

Skyhub PAD erweitert Netzwerk und bindet Pécs an München an

ticker skyhub pad

Skyhub PAD wächst weiter: 20 neue Gesellschafter unterstützen Flugverbindung nach München

Video

Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies