Comac C919 von China Southern: Neue Version geplant.

Zusammenarbeit mit AirlineComac holt China Eastern an Bord für die Streckung der C919

Mit einer längeren Version der C919 könnte der chinesische Flugzeugbauer sich neue Marktsegmente erschließen. Für die Entwicklung solch einer Version, die C919-800 heißen könnte, hat Comac nun offenbar auch eine Partnerin gefunden.

Top-Jobs

Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

China Eastern Airlines betreibt derzeit 14 Comac C919-100. Jedes der Flugzeuge aus chinesischer Produktion verfügt über 156 Plätze in der Economy Class und acht in der Business Class. Doch laut einem Bericht der Zeitung South China Morning Post hat sie auch Interesse an einer größeren Variante mit über 200 Sitzen.

Dem Blatt zufolge arbeiten der Flugzeugbauer und die Airline zusammen, um die Comac C919 zu strecken. Solch eine längere Variante wird bisher als C919-800 bezeichnet. Die Kooperation zwischen Comac und China Eastern soll laut Informanten der Zeitung vergangene Woche in einem Abkommen zur vertieften Zusammenarbeit festgehalten worden sein.

Auch welchen Strecken eine längere C919 fliegen könnte

China Eastern, die bereits Erstkundin der C919 ist, soll demnach eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung, Zertifizierung und Erprobung der längeren Version erhalten. Weitere Details wie ein Zeitplan oder eine genaue Sitzanzahl sind nicht bekannt. Die aktuelle C919 bietet laut Comac Platz für 158 bis 192 Gäste. Sie nahm 2023 den kommerziellen Flugbetrieb auf.

Jason Zheng, Luftfahrt-Analyst beim Beratungsunternehmen Airwefly aus Shanghai, sagte gegenüber der South China Morning Post, eine längere Variante der Comac C919 könne voraussichtlich «mehr als 200 Passagiere über 4500 Kilometer oder mehr befördern, was internationale Flüge zwischen Chinas Küstenstädten und wichtigen Drehkreuzen sowie touristischen Hotspots in weiten Teilen Asiens, insbesondere in Südostasien, ermöglichen».

Auch andere Airlines haben ein Auge auf C919-Streckung

Im März hatte auch Cathay Pacific vorsichtiges Interesse an einer verlängerten Version gezeigt. Flugbetriebsleiter Alex McGowan sagte damals: «Unsere besondere Streckenstruktur und die Marktnachfrage erfordern ein größeres Schmalrumpfflugzeug.» Die C919 kommt daher in der heutigen Variante C919-100 nicht infrage. Man sei aber «gespannt, ob Comacs Pläne zu gegebener Zeit die Einführung verlängerter Varianten beinhalten».

China Eastern Airlines betreibt neben ihren C919-100 in dieser Größenordnung auch Airbus A319-100, A320-200, A320 Neo, A321-200 und A321 Neo. Der A320 Neo kommt mit 150 Economy- und acht Business-Class-Sitzen der C919-100 von der Konfiguration her am nächsten bei China Eastern. Die meisten Sitze von diesen Flugzeugen bietet derzeit der A321 Neo mit 186 Plätzen in der Economy und zwölf in der Business Class.

365 Tage Luftfahrtjournalismus – fair, fundiert und unabhängig. Damit das so bleibt, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon für den Preis eines Getränks am Flughafen genießen Sie aeroTELEGRAPH zudem auch werbefrei. Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

Comac C919

Comac hat massiv weniger C919 ausgeliefert als geplant

Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?

Das erwartet Passagiere in der Comac C919

ticker-comac-c919

Comac zeigt C919 bei der Dubai Airshow

malaysia airlines boeing 737 max 8

Malaysia Airlines schaut sich Comac 919 an

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies