A321 von Airbus: 21 Warnungen ignoriert.

Bringt Airbus den Super-A321?

Laut einem Medienbericht plant der Flugzeugbauer, den Mittelstreckenflieger für mehr Passagiere zu konfigurieren. Möglich wäre das dank einem neuen Design.

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Mit möglichst wenig Aufwand mehr Passagiere in einen Flieger bekommen – Airbus hat einen Plan, wie das funktionieren soll. Laut einem Bericht des Fachmagazins Aviation Week plant der europäische Flugzeughersteller, die Anzahl der Sitze in seinem Mittelstreckenflieger A321 auf maximal 236 zu erhöhen. Momentan ist dort Platz für höchstens 220 Fluggäste. Zum Vergleich: Der direkte Konkurrent, die Boeing B737-900, fasst höchstens 215 Reisende.

Von Airbus heißt es offiziell lediglich, man habe keine «festen Pläne», die Kapazität zu steigern. Doch eine interne Quelle soll der Aviation Week berichtet haben, dass die Nachfrage genauso wie die Möglichkeit zur Erhöhung da wären. Mit neuen, schmalen Sitzen, die enger beieinander stehen, und bei denen beispielsweise die Tasche für Magazine und Sicherheitsanweisungen oben und nicht unten angebracht ist, sei das möglich. Es gäbe in den Flugzeugen auch nur eine Klasse. Mit 236 Plätzen wäre der Flieger größer als das, was die Billigairlines heute anbieten.

Logistische Probleme

Außerdem, so die Aviation Week, gebe es auch Herausforderungen zu meistern, wenn mehr Leute an Bord desselben Fliegers gehen. Wenn das nur über eine einzige Brücke geschehe, dann würde das unter Umständen zu langen Schlangen führen. Wenn man allerdings durch zwei Türen an Bord gehen kann, dann wäre der Super-A321 ein möglicher Ersatz für Boeings ältere B757.

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