Embraer E170: Konkurrenz der C-Series von Bombardier.

WTOBrasilien klagt gegen Kanada - wegen C-Series

Embraer glaubt, dass Bombardier ungerechtfertigt Staatshilfen erhielt. Dagegen reicht Brasilien nun Beschwerde bei der Welthandelsorganisation WTO ein.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Ohne die Milliarden vom Staat hätte das C-Series-Programm von Bombardier vor dem Ende gestanden. Weil die kanadische Regierung dem Flugzeugbauer mit 1 Milliarde US-Dollar aushalf (gleichzeitig investierte sie 1,5 Milliarden ins Bahngeschäft des Konzerns), kann der neue Jet aber weiter produziert werden. Die Kanadier hoffen so, auf dem Markt für Regionalflugzeuge fest Fuß zu fassen.

Dort stehen sie auch in Konkurrenz mit Embraer. Und der brasilianische Flugzeugbauer ist gar nicht glücklich über die Staatshilfe für den Konkurrenten. Bei Embraer warf man Bombardier schon länger vor, die Investitionen würden Bombardier ermöglichen, die C-Series zu zu tiefen Preisen anzubieten. Die Regierung in Brasilia will darum nun handeln. Das Außenministerium erklärt, dass man bei der Welthandelsorganisation WTO eine Beschwerde über die Staatshilfen einreichen werde.

Kanada verteidigt sich

«Es gibt Grund zur Annahme, dass schon bald weitere Staatshilfen an Bombardier gehen, um die Preise für die C-Series künstlich niedrig zu halten», heißt es in einer Stellungnahme der Brasilianer. Bei Embraer freut man sich darüber. «Kanadas Staatshilfen haben den Markt ernsthaft durcheinander gebracht», lässt sich Geschäftsführer Paulo Cesar Silva in einer Stellungnahme zitieren. Er begrüße den Entscheid des Außenministeriums.

In Kanada sieht man das freilich anders. «Wir sind sicher, dass alle Investitionen zu hundert Prozent mit den WTO-Regeln übereinstimmen», heißt es vom Unternehmen.  Auch Kanadas Premierminister Justin Trudeau meldete sich zu Wort. «Es gibt Regeln und die halten wir ein». Auch andere Länder, sogar Brasilien, würden der Luftfahrtindustrie mit Investitionen helfen.

Mehr zum Thema

ticker-brasilien

Zu viele Klagen gegen Airlines: Brasilien will Regeln für Passagierrechte überarbeiten

ticker-welt

Brasilien, Argentinien, Chile und Paraguay planen gemeinsamen Luftverkehrsmarkt

ticker-brasilien

Brasilien greift Fluggesellschaften mit Notfallkredit unter die Arme

ticker-brasilien

Brasiliens Inlandsflugverkehr boomt - 15 Prozent höheres Angebot in der Hochsaison

Video

«Habe a nice trip»: Liebe Botschaft vor Abflug.
Manchmal braucht es für einen besonderen Abschied nicht mehr als Wasser und ein bisschen Kreativität. Das bewies nun ein Mitarbeiter von Japan Airlines.
Redaktion
airbus a380 flightlab 2 jayn
Airbus hat einen A380 aus Abu Dhabi zurück nach Europa geholt und ihm in Irland eine neue Lackierung verpasst. Bevor er für Triebwerkstests umgerüstet wird, absolvierte der Riesenflieger nun einen tiefen Überflug über den Flughafen Toulouse-Blagnac.
Timo Nowack
Timo Nowack
Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies