Airbus A380: Die Amerikaner bleiben skeptisch.

Werbetour für den SuperjumboAirbus preist A380 in den USA an

Airbus, Emirates und Amedeo werben in den Vereinigten Staaten für den A380 als Mittel für höhere Gewinne. Doch eine Fluggesellschaft winkte bereits ab.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die drei Partner wählten den indirekten Weg. Airbus, Emirates und das Leasingunternehmen Amedeo reisten vergangene Woche in die Vereinigten Staaten und warben dort für den A380. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Sie trafen sich aber nicht mit den Fluggesellschaften. Sie wandten sich an Großaktionäre und Analysten. So will das Trio indirekt Druck auf die Fluglinien in den USA aufbauen, dass diese doch noch ein paar A380 bestellen.

Die Botschaft war klar: Wer den A380 links liegen lässt, verliert Geld. «Sie lassen Gewinne auf dem Tisch liegen, die andere einstreichen», sagte Amedeo-Chef Mark Lapidus gemäß Reuters. Sein Unternehmen orderte im Februar 20 Airbus A380. Sie werden 573 Sitze aufweisen und damit mehr als bei den meisten bisherigen A380-Betreibern. Emirates erklärte den Anwesenden, wie der A380 helfe, den Umsatz zu erhöhen. Ohne den Superjumbo wäre das nie in dem Masse möglich, so Emirates-Manager Nigel Hopkins. Vor allem an Flughäfen wie London Heathrow sei der A380 unschlagbar. Denn wenn es keine Landerechte mehr gebe, seien höhere Kapazitäten die Lösung.

Airbus A350 der Boeing 787 - oder A330?

Eine amerikanische Fluglinie winkte aber bereits ab. «Wir sehen in unserem Streckennetz keine Einsatzmöglichkeit für den A380», sagte Operationsleiter Steve Dickson von Delta Air Lines gemäß der Zeitung USA Today. Vierstrahlige Flieger seien einfach keine wirkliche Option. Das heisst aber auch, dass wohl auch die Boeing 747-8 nicht in Frage kommt. Delta schaut sich vor allem den Dreamliner, den Airbus A350 und den A330 an - falls der in einer Neuversion kommt.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 von Global Airlines: Soll vor Jahresende wider fliegen.

Global Airlines will weiteres Flugzeug - und die Malediven ansteuern

Airbus A380 von Emirates: 15 der Superjumbos der Fluglinie müssen zur Detail-Inspektion.

Airbus A380 von Emirates und Qantas müssen schnell zur Flügelinspektion

Airbus A380 von Qatar Airways: Zurück im Einsatz.

Qatar Airways fliegt wieder mit dem Airbus A380 - aber nur mit halb so vielen wie vor dem Iran-Krieg

Airbus A380 von Emirates in Frankfurt: Aktuell nicht dort zu sehen.

Deutschland muss vorübergehend ohne Airbus A380 von Emirates auskommen

Video

boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion