<span lang="EN-US">So wird der City Airbus </span>Next Gen aussehen, der ab 2023 fliegen soll.

City Airbus Next GenAirbus plant Flugtaxi so leise wie ein Haarföhn

Kleine elektrische Flieger sollen in Metropolen dereinst Personen und Waren emissionsfrei befördern. Airbus setzt auf den Trend - mit einem neuen Projekt.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Alle Flugzeugbauer arbeiten daran. Kleine Fluggeräte sollen künftig Menschen und Waren in großen Metropolen schneller transportieren, wo der Straßenverkehr an seine Grenzen gekommen ist. Und das dank elektrischem Betrieb auch noch emissionsfrei.

Auch Airbus forscht seit einigen Jahren an einem solchen Flugtaxi. «Wir haben mit unseren zwei Demonstrationsfliegern viel Erfahrungen gesammelt», sagte Bruno Even, Chef von Airbus Helicopters am Dienstag (21. September) bei einer Airbus-Veranstaltung zum nachhaltigen Flugverkehr. Mit den beiden Projekten Vahana und City Airbus habe man mehr als 100 Flüge über insgesamt 1000 Kilometer absolviert, so der Manager.

Noch große Herausforderungen

Die Erfahrungen mit den beiden Demonstrationsfliegern wurden nun in ein konkreteres Projekt integriert. City Airbus Next Gen heißt das Resultat. Der Elektroflieger mit vier Plätzen soll eine Reichweite von 80 Kilometern aufweisen und bis zu 120 Kilometer pro Stunde schnell fliegen können.

Doch ein Fluggerät zu haben, heißt noch nicht, dass sich diese neue Transportform auch durchsetzen wird. «Wir wissen noch nicht, wie groß die Akzeptanz in der Bevölkerung sein wird», so Even. Wichtig ist dabei der Lärmpegel. Der City Airbus Next Gen werde so leise sein, dass man nicht merke, dass er über einem fliege. Angepeilt werden 65 bis 70 Dezibel - so viel wie ein Haarföhn.

Ab 2023 in der Luft

Es gibt jedoch noch eine weitere Hürde. Man müsse auch die Herausforderungen bei der Flugsicherung lösen, so Airbus-Manager Even. Es braucht eine neue Art Verkehrsleitung, wenn plötzlich viel mehr Fluggeräte in niedrigen Höhen unterwegs sein werden.

Der Erstflug des City Airbus Next Gen ist für 2023 geplant. Der Großraum München sowie die Stadt Paris wurden für später als Testlabors auserkoren. So richtig abheben werde der Markt aber wohl frühestens im kommenden Jahrzehnt.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Visualisierungen des City Airbus Next Gen.

Mehr zum Thema

Flugtaxi Skai: Das Startup Alaka'i setzt bei dem Senkrechtstarter auf einen Brennstoffzellen-Antrieb.

Dieses Elektro-Flugtaxi setzt auf Brennstoffzellen

Konzeptstudie eines 19-sitzigen Elektrofliegers: «Sinnvoll CO2-sparend».

Deutsche Forscher halten Elektro-Kurzstrecken für machbar

Skizze des Airflow-Projekts: Reichweite von bis zu 400 Kilometer.

Ein Mini-Frachter, der auf 40 Metern Piste landen kann

ticker-airbus-konzern-

USA sehen Airbus-Kredit als Gefahr für Handelsfrieden

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack