Airbus A320: Ein paar hundert Meter können einen großen Unterschied machen.

Airbus' Pläne für den Gangsitz

Der Flugzeugbauer stellt Fluggesellschaften eine neue Möglichkeit vor, wie sie Zusatzeinnahmen erzielen könnten. Das geht auch auf Kosten dickerer Passagiere.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Sollen dickere Passagiere mehr zahlen oder nicht? Seit die kleine Samoa Air ankündigte, die Ticketpreise nach dem Gewicht der Passagiere mitsamt Gepäck zu richten, wird das Thema heiß diskutiert. Auch Airbus stellte nun eine Innovation vor, die es zumindest unterschwellig aufgreift. Der Hersteller stellte an der Aircraft Interiors Expo in Hamburg ein Sitzkonzept für seine A320-Familie vor, welches einen extrabreiten Gangsitz beinhaltet. Er geht auf Kosten der anderen Plätze.

Sowohl Fenster- als auch Mittelsitz würden bei der neuen Konfiguration von Airbus rund 2,5 Zentimeter schmaler. Statt rund 48 Zentimeter wäre dafür der Gangsitz dann 51 Zentimeter breit - also etwa so breit wie ein Businessclass-Sitz in einem Airbus A380 von Lufthansa. Fluggesellschaften könnten diese Sitze für einen höheren Preis an den Mann oder die Frau bringen, so die Idee von Airbus.

Der am besten geeignete Sitz

Angst, dass sich zwei Drittel der Passagiere eher weniger über den neuen Sitz freuen, hat man bei Airbus nicht. Passagiere mit Fensterplatz seien bereits glücklich darüber, diejenigen im Mittelplatz würden froh sein, etwas Geld zu sparen, so eine Sprecherin gegenüber dem Fachmagazin Flightglobal. Der Gangplatz sei für das Konzept daher ideal geeignet.

Bei Airbus macht man keinen Hehl daraus, dass der Sitz auch darauf abzielt, fülligere Passagiere zu bedienen. Die «sich vergrößernden Menschen», seien einer der Gründe gewesen, weshalb man sich das Konzept überlegt habe. Aber auch Geschäftsreisende oder andere Passagiere, denen der Komfort einiges wert ist, seien Zielkunden.

Erstmals Behindertentoiletten

Eine weitere Innovation, die Airbus vorstellte, und die ebenfalls zu dem neuen Kabinenkonzept gehört: Erstmals sollen in den A320-Mittelstreckenfliegern auch Behindertentoiletten eingebaut sein. Spaceflex heißt das neue Konzept. Auch die Bordküche und die hinteren Toiletten wurden verändert, sechs neue Sitze haben dann Platz. Latam wird gemäß dem Bericht von Flightglogal Erstkunde der Konfiguration sein.

Mehr zum Thema

Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.

Warum wenige Jahre alte Airbus und Boeing-Flugzeuge schon verschrottet werden

ticker-frankreich

Frankreich bestellt acht Airbus-Drohnen U050 Capa-X

Airbus A330 von Discover Airlines: Das Flugzeug ist der erste Airbus, der mit Aeroshark nachgerüstet wird.

Dieser Airbus wird gesharkt: In Dresden bekommt erstmals ein Airbus A330 die sparsame Haifischhaut

Der Airbus-A350-F-Prototyp mit der Seriennummer 700: Trägt einen Paketlook, der aus einem Designwettbewerb hervorgegangen ist.

Anonymer Kunde bestellt acht Airbus A350 F

Video

Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies