Der Post bei Reddit mit der neuen Lackierung: Die Air Force Two kommt frisch daher.

Rot und Blau statt HellblauAir Force Two erscheint im Trump-Design

Schon in seiner ersten Amtszeit wollte Donald Trump der US-Präsidentenflotte ein neues Design verpassen. Nun hat er seine Pläne umgesetzt - zumindest bei einem kleineren Flugzeug.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Donald Trump ist seit dem 20. Januar 2025 wieder Präsident der USA. Doch Trump 2 ist nicht einfach eine Fortsetzung seiner ersten Amtszeit. Sie ist deutlich radikaler, aggressiver und konsequenter als die erste. Er setzt seine Pläne wie Zölle, Einwanderungsbeschränkungen und Personalumbauten im Staat kompromisslos um. Außenpolitisch dominieren Konfrontation und Abschottung.

Und nun hat Trump einen Plan umgesetzt, von dem er schon in seiner ersten Amtszeit träumte: der US-Präsidentenflotte ein neues Aussehen zu verpassen. In den sozialen Medien kursieren erste Bilder der Air Force Two in einer neuen Lackierung. Das bisherige hellblaue Design der US-Regierungsflugzeuge ist durch ein neues Farbschema in Dunkelblau, Rot und Gold ersetzt worden.

Sechs Air Force Two

Die Air Force Two wird in der Regel vom US-Vizepräsidenten genutzt. Daneben dürfen auch die First Lady und der Außenminister mit diesem Flugzeug reisen. Das Flugzeug basiert auf der zivilen Variante der Boeing 757-200 und trägt beim US-Militär die Bezeichnung C-32. Doch nicht nur die sechs C-32 sollen die neue Lackierung erhalten, sondern auch das wohl berühmteste US-Flugzeug: die Air Force One.

Die neue Lackierung wird jedoch nicht bei allen Flugzeugen gleichzeitig eingeführt, sondern im Rahmen planmäßiger Wartungs- und Modernisierungsarbeiten. Bisher ist unklar, wie viele Flugzeuge bereits neu lackiert wurden und wann die gesamte VIP-Flotte das neue Farbschema tragen wird. Klar ist, dass Präsident Trump seinen Plan aus seiner ersten Amtszeit umgesetzt hat.

Trump stellte 2019 Bilder seiner Air-Force-One-Lackierung vor

Das alte Design wurde in den 1960er-Jahren eingeführt und war jahrzehntelang ein weltweites Markenzeichen der US-Präsidentschaft. Ein Jahr nach seinem Amtsantritt, im Sommer 2018, wurde bekannt, dass sich der damalige US-Präsident ein neues Design für die Präsidentenjets wünschte. Sein Ziel: Die Flugzeuge sollten «amerikanischer aussehen» und die traditionelle «Kennedy-Farbe» ersetzen. 2019 präsentierte er schließlich erste Bilder seines Entwurfs.

Sein Nachfolger als US-Präsident, Joe Biden, hatte die Pläne zunächst auf Eis gelegt. Trump hat sie offenbar wieder hervorgeholt. Die ersten Bilder der Air Force Two im neuen Design erinnern stark an die von Trump vorgestellte Idee. Einzig die US-Flagge auf dem Heck, weht jetzt dynamisch im Wind.

Wir lieben Flugzeuge – und guten Journalismus. Unser Team aus erfahrenen Redakteurinnen und Redakteuren recherchiert, prüft, erklärt. Unterstützen Sie uns für weniger als einen Cappuccino im Monat – und lesen Sie aeroTELEGRAPH ohne Werbung. Jetzt hier klicken und abonnieren. Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

Maschinen der Air Force: Das Catering auf den Präsidentenmaschinen steht in der Kritik.

Stress wegen Essen in der Air Force One und Air Force Two

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier