Blick aus dem Fenster eines ANA-Jets: Der Passagier liess sich nicht beruhigen.

Mann läuft an Bord Amok

Kennen Sie Nobuya Michael Ochinero? Nein? Seien Sie froh. ANA All Nippon Airways hätte den Mann auch lieber nicht kennengelernt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Eigentlich gibt es bei dieser Geschichte vor allem ein ungelöstes Rätsel. Warum flog der Pilot von Flug NH10 am Montag (10. Februar) überhaupt los? Denn Nobuya Michael Ochinero war offenbar von Anfang an eine Plage. Schon als er am Flughafen Tokio Narita in die Boeing 777-300ER von ANA All Nippon Airways eingestiegen sei, habe der 38-Jährige wild geschrien, erzählte ein Mitreisender der Zeitung Anchorage Daily News. Trotzdem hob die Maschine ab und machte sich auf den 12,5-stündigen Flug in Richtung New York JFK.

Ochinero habe nicht nur wie wild geschrien, sondern auch auf den Boden gespuckt. Zudem habe der Mann ständig gegen die Rückenlehnen von anderen Passagieren getreten, so der Mitreisende weiter. Der unangenehme Passagier habe darüber hinaus die Flugbegleiter belästigt.

Mit Kabelbindern an den Sessel gefesselt

Der Crew war danach schnell bewusst, dass es so nicht weitergehen konnte. Zusammen mit Passagieren packten sie den Mann und fesselten ihn mit Kabelbindern an seinen Sessel. Danach sei er wimmernd dagesessen, so der Mitreisende in der Zeitung Anchorage Daily News.

Der Pilot teilte den Reisenden darum über die Lautsprecher mit, dass er außerplanmäßig in Anchorage landen werde. Es gebe ein Problem mit einem Passagier, der ein Sicherheitsrisiko darstelle. Bis dahin waren aber immerhin schon mehr als sieben Stunden vergangen, in welchen das gesamte Flugzeug den Tumult mitbekam.

Immer häufiger Probleme mit Unruly Passengers

In der größten Stadt Alaskas wurde der Pöbel-Passagier Ochinero vom FBI und der Flughafenpolizei umgehend verhaftet. Er sitzt nun in einem lokalen Gefängnis und wartet auf seine Anklage.

Die Zahl der Zwischenfälle mit den Unruly Passengers nehme laufend zu, erklärte kürzlich der Internationale Luftfahrtverband Iata. Er fordert deshalb von den Regierungen weltweit Regeln, die der Crew Befugnisse im Umgang mit den Passagieren erteilen. Denn: Momentan sei es noch sehr schwierig, sich gegen die Randalierer zu wehren. Oft komme es sogar dazu, dass die Passagiere, wenn die Crew sie überwältigt hat, wegen Misshandlung klagen.

Mehr zum Thema

ticker-ana-all-nippon

ANA All Nippon Airways wählt japanische Girlgroup Hana als Werbeträgerin

ticker-ana-all-nippon

ANA ermöglicht Flugbuchungen direkt über Wechat

ticker-ana-all-nippon

ANA Holdings verlegt Konzernzentrale in neuen Wolkenkratzer in Tokio

ticker-ana-all-nippon

ANA All Nippon Airways lässt Boeing-777-Fahrwerke von Haeco in Xiamen überholen

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg