St. Helena Airport: Der Betrieb ist aktuell eingestellt.

Betreiber pleiteFlughafen St. Helena muss schließen

Die Insolvenz des Betreibers stürzt den Flughafen St. Helena in eine Krise. Er muss vorübergehend schließen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Die schlimmsten Befürchtungen sind eingetroffen. Am 15. Juni hatte der südafrikanische Baukonzern Basil Read Construction Insolvenz angemeldet. Er hatte den Flughafen von St Helena nicht nur gebaut, sondern sollte ihn eigentlich bis 2025 betreiben.

Bis zuletzt verhandelte die Inselregierung mit den Insolvenzverwaltern, um den Betrieb des Airports aufrecht zu erhalten. Wie am Dienstag (2. Oktober) bekannt wurde, sind die Gespräche aber endgültig gescheitert. Alle Verträge mit Basil Read wurden daher gekündigt.

Fallen die Flüge aus?

Die Regierung von St. Helena arbeitet nun an einem Notfallplan. Sie gründete eine eigene Flughafenbetreiberin, die den Betrieb übernehmen soll. Doch noch darf sie wegen fehlender Dokumente nicht starten. Das St Helena Government meldete denn auch, dass «der Flughafen vorübergehend geschlossen bleibt».

Nun bangen die Insulaner um die Durchführung des Fluges von Johannesburg nach St. Helena am Samstag. Nach dem Verkauf des britischen Postschiffs RMS St Helena ist der wöchentlich von Airlink durchgeführte Flug die einzige Verbindung zur Außenwelt. Zuletzt hatte die Fluglinie für die Zeit von Ende November bis Mitte April eine zusätzliche Flugverbindung unter der Woche angekündigt.

Treibstofflager unfertig

Ebenfalls unvollendet bleibt das für den Flughafen angelegte Treibstofflager, das Basil Read in Rupert's Valley unweit St. Helenas einzigem Hafenkai errichten sollte. Der Bau des Flughafens auf St. Helena kostete den britischen Steuerzahler umgerechnet 160 Millionen Euro. Geplant war, dass er jährlich 30.000 Touristen auf die kleine Südatlantikinsel bringen würde und diese so finanziell unabhängig vom Mutterland macht. Von diesem Ziel ist man weit entfernt.

Ergänzung vom 5. Oktober: Die neue Betreibergesellschaft hat die Erlaubnis erhalten. Der Betreib kann somit wieder aufgenommen werden.

Mehr zum Thema

Embraer E190 von Airlink am Flughafen St. Helena: Der Airport kommt nicht aus den Problemen heraus.

Flughafen St. Helena droht neuer Ärger

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Eine Dash 8 von Air Kenya und die bisherigen Stopps der Auslieferungsroute: Kleiner Flieger, langer Weg.

So fliegt eine Dash 8-200 von Kanada nach Kenia

Flieger von Air Senegal: Airline in der Krise.

Regierung stellt Notfallplan zur Rettung von Air Sénégal vor

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies