Mann erschossenFlughafen Paris-Orly evakuiert

Am Pariser Flughafen Orly entriß ein Mann einem Soldaten die Waffe. Danach fielen Schüsse. Der Flughafen ist evakuiert worden.

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Es passierte um 8:30 Uhr. Ein Mann hat am Samstagmorgen (18. März) einer Soldatin der Antiterror-Einheit Sentinelle im Komplex Sud des Aéroport de Paris-Orly die Waffe entrißen. Danach verschanzte er sich in einem Ladenbereich. Die Polizei und Armeeangehörige riefen ihn auf, die Waffe fallen zu lassen. Er reagierte nicht. Da wurde das Feuer eröffnet. Dabei wurde der Täter mit drei Schüssen getötet. Weitere Verletzte gab es nicht. Danach wurde der kleinere Flughafen der französischen Hauptstadt evakuiert. Spezialkommandos durchsuchten die Terminals. Die Polizei wollte offenbar ausschließen, dass der Täter Komplizen hat. Auch Sprengstoffexperten waren im Einsatz, um zu prüfen, ob der Mann einen Gürtel mit Sprengstoff getragen hat.

Passagiere können nicht aussteigen

Paris-Orly bleibt geschlossen. Der Flughafenbetreiber bestätigte den Zwischenfall und spricht von einer «laufenden Spezialoperation» der Polizei. Gewisse Landungen fanden zuerst noch statt, doch die Passagiere mussten vorerst an Bord bleiben.

Später wurde der Flugbetrieb ganz gestoppt. Flüge werden umgeleitet. Ab 13 Uhr wurde Orly wieder teilweise in betrieb genommen. Die Behörden rechnen damit, dass es den ganzen Samstag zu größeren Störungen im Flugverkehr kommen wird. Reisende sollen sich nicht zum Flughafen begeben.

Bereits am Morgen Auseinandersetzung

Offenbar besteht ein Zusammenhang zu einer schief gelaufenen Straßenkontrolle in Seine-Saint-Denis am frühen Morgen. Ein Mann wurde dort gestoppt und schoss auf einen Polizisten. Er konnte flüchten. Vermutlich handelte es sich um den Täter vom Flughafen. Ihm sollen gemäß der Zeitung Le Parisien radikale Ansichten nachgesagt werden.

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