Smartphone-Klopapier: Mehr Hygiene für Handys!

TestlaufFlughafen Narita kämpft gegen Smartphone-Keime

Der Tokioter Flughafen Narita hat eine Lösung für ein ziemlich ekliges Problem entwickelt. Neu kann man auf der Toilette das Smartphone checken – ohne dass es danach völlig verkeimt ist.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Wer nach der Landung das stille Örtchen aufsucht, der zückt meistens auch direkt das Handy. Nach Stunden ohne Internetverbindung muss schließlich sofort gecheckt werden, ob wichtige Nachrichten eingegangen sind. Dass die Kombination aus Toilettenbesuch und Smartphonenutzung nicht besonders hygienisch ist – wen schert das schon. Die Japaner allerdings gehen dieses Problem nun stellvertretend für alle Hygienesünder an: ab sofort finden Flugreisende auf den Toiletten am internationalen Flughafen Narita einen extra Papierspender für ihr Smartphone.

Wie der Guardian berichtet, wurden die desinfizierenden Papierrollen in 86 Klokabinen der Ankunftshalle des nahe Tokio gelegenen Flughafens angebracht und sollen noch bis zum März getestet werden. Verantwortlich ist der japanische Telekomanbieter, NTT Docomo, der die einzelnen Blätter dann auch gleich mit Informationen zu den verfügbaren Wifi-Spots bedruckt hat.

Verkeimte Telefone

Die spaßige Aktion hat ein wissenschaftliches Fundament: Laut Studien befinden sich auf Smartphones mehr Keime als auf anderen Alltagsgegenständen, sogar mehr als auf dem Toilettensitz selbst. In Japan gibt man sich zudem besonders viel Mühe, den Toilettenbesuch angenehm zu gestalten. Von Gadgets wie beheizten Klobrillen oder akustischen Übertönungshilfen bei Darmgeräuschen können Europäer bisher nur träumen. Das Händewaschen nach dem Toilettenbesuch allerdings bleibt auch in Japan weiterhin Sache des eigenen (schlechten) Gewissens. Da hilft auch kein Smartphone-Keimkiller.

Mehr zum Thema

Flugkabine in Corona-Zeiten: Maske ist obligatorisch.

Corona im Flugzeug: Infektion trotz Test und Hygienemaßnahmen

Flugzeugkabine: Eine Ansteckung über die Luft ist unwahrscheinlich.

So schützen Sie sich an Bord vor Viren und Bakterien

Wasserhahn im Flugzeug-WC: Trinken verboten.

Rätsel um Fäkalbakterien an Bord

Escherichia coli: Die Bakterien können überall lauern.

Bakterien reisen lange mit

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies