Zufahrt zum Atatürk Airport: Am Samstagabend war alles gesperrt.

TürkeiSchon wieder Schüsse am Flughafen Istanbul

Erneut fielen am Flughafen Istanbul Atatürk Schüsse. War es ein Attentatsversuch oder die Folge einer Verwirrung? Noch sind die Hintergründe unklar.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Nur wenige Monate nach der letzten tödlichen Attacke hat es wieder einen Zwischenfall am Istanbul Atatürk Airport gegeben. Türkische Medien berichten, dass am frühen Sonntagmorgen (6. November) Schüsse gefallen sind. Der größte Flughafen der türkischen Metropole und die Zufahrtswege wurden umgehend gesperrt.

Laut dem Provinzgouverneur von Istanbul haben zwei Motorradfahrer die Halt-Rufe der Polizei bei der Zufahrt zum Flughafen entweder nicht gehört oder sie absichtlich ignoriert. Es soll sich um zwei Syrer handeln. Daraufhin wurden Schüsse abgefeuert. Diese sollen gemäß Twitter-Nutzern auch im Terminal zu hören gewesen sein.

Hintergründe unklar

Die beiden Eindringlinge seien inzwischen verhaftet worden, so der Politiker wenig später. Einer hatte sich sofort ergeben, der andere wurde auf der Flucht gestellt. Unklar ist, ob einer der beiden Motorradfahrer von der Polizei mit Schüssen verletzt worden ist, wie es in gewissen Berichten hieß. Über die genauen Hintergründe der beiden Männer ist noch nichts bekannt.

Laut dem Provinzgouverneur fand man keine Waffen bei den beiden Verhafteten. Die Zeitung Hürriyet dagegen spricht von einem gefundenen Messer und Elektroschockgerät und davon, dass die beiden Syrer betrunken waren. Sie sollen keine Verbindungen zum Terrorismus haben. Schon kurze Zeit nach dem Vorfall wurde der Betrieb am Flughafen wieder aufgenommen.

Sicherheitsvorkehrungen hochgefahren

Der Atatürk Airport hatte die Sicherheitsmaßnahmen in den Monaten nach der Attacke vom 28. Juni enorm hochgefahren. Damals starben 45 Menschen. Um den Flughafen zu betreten, muss man bereits durch eine erste Sicherheitskontrolle.

Mehr zum Thema

Die TC-GVC: Der Airbus A319 geht nun fest an Albanien.

Türkei schenkt Albanien einen Airbus A319

ticker-tuerkei

Türkei erwägt Verbot von Powerbanks an Bord

Der neue Tower am Flughafen Ankara: Der Turm ist 77 Meter hoch.

Ankara erhält einen Flughafen, der «einer Weltmetropole würdig ist»

Reisende im Gang: Die Türkei verhängt jetzt Bußgelder gegen zu frühes Aufstehen.

Wer nach der Landung zu früh aufsteht, wird angezeigt

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier