Flughafen El Prat: Mehr interkontinentale Flüge.

Spanien-Krise lässt Barcelona kalt

Der Flughafen wuchs 2011 viel schneller als andere europäische Airports. Nun will er die internationalen Routen ausbauen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es ist die tiefste Krise seit Jahrzehnten. Die Arbeitslosigkeit steht inzwischen bei gigantischen bei 23 Prozent und dieses Jahr wird die Wirtschaft nochmals um 1,7 Prozent schrumpfen. Man schreibt das fünfte Krisenjahr in Spanien in Folge. Doch der Flughafen El Prat scheint davon nichts zu spüren. 34 Millionen Passagiere flogen 2011 über den Airport der katalanischen Metropole - 17,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Europaweit stieg der das Passagieraufkommen nur um 7,3 Prozent. Doch damit geben sich die Verantwortlichen nicht zufrieden. Gedrängt von der Hiobsbotschaft der Pleite von Spanair (12 Prozent der Flugbewegungen) gaben sie nun ihre Wachstums-Strategie bis 2018 bekannt. Sie ist auch ein Angriff auf den Rivalen Barajas in Madrid.

Barcelona will dank neuen Direktflügen nach Japan, Korea, China, Indien und in die USA wachsen. Ausgebaut werden sollten auch die Verbindungen in den Nahen Osten und nach Südamerika, die gewöhnlich über Madrid abgewickelt werden. So soll beispielsweise die Verbindung Singapur - Barcelona - São Paulo gefördert werden - gewissermaßen eine Direktverbindung vom Fernen Osten nach Brasilien. Eine Airline die mitmacht, ist indes noch nicht gefunden worden. In den vergangenen beiden Jahren legte El Prat bei den Interkontinentalflüge deutlich zu. 30 neue Strecken wurden eröffnet. 25 Langstrecken-Airlines steuern den katalanischen Hauptflughafen an. Das Sitzangebot stieg im Zeitraum von 2009 auf 2011 um 58 Prozent auf knapp eine Million. Die Quote der Transferpassagiere beträgt 64 Prozent oder 4 Millionen Passagiere jährlich.

Vueling als Stütze

Doch auch das Kurz- und Mittelstreckengeschäft wächst kräftig. Für die Katalanen legt sich vor allem auch die Airline Vueling ins Zeug. Die junge spanische Fluggesellschaft investiert 325 Millionen Euro, um die Heimbasis Barcelona zu erweitern. Vier neue Airbus A320 und ein A319 werden dazu gekauft und in den nächsten Monaten am Flughafen El Prat stationiert. Dann stehen dort 28 Flieger. Zugleich werden 165 neue Mitarbeiter rekrutiert. Damit werden ab kommendem Sommer 23 neue Destinationen angeflogen.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Buchungen aus Westeuropa im Minus für den Sommer.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin