Boeing 737 von Pobeda am Flughafen Kazan: Ein Mexikaner sitzt seit Tagen am Airport fest.

Probleme mit dem VisumMexikaner sitzt tagelang im russischen Kazan fest - ohne Geld und Essen

Am Flughafen Kazan sitzt seit dem 18. Januar ein mexikanischer Staatsbürger fest. Es soll Probleme mit seinem Visum geben. Ein Ende des Aufenthalts ist aber absehbar.

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Steven Spielberg erzählt in seinem Film The Terminal von 2004 die Geschichte von Viktor Navorski, der in einem New Yorker Flughafen feststeckt, nachdem sein Heimatland während eines Putsches von der internationalen Gemeinschaft nicht mehr anerkannt wird. Ohne gültige Papiere und ohne Möglichkeit, das Terminal zu verlassen oder in die USA einzureisen, muss Navorski im Transitbereich leben.

Der Film ist zwar fiktiv, basiert aber auf der Geschichte des Iraners Mehran Karimi Nasseri, der 18 Jahre auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle lebte. Ganz so lange wird der Mexikaner Ricardo Rodriguez Gonzalez wahrscheinlich in Kazan nicht festsitzen, aber aktuell sind es schon fast drei Tage.

Weiterflug nach Sotschi wurde verweigert

Gonzalez ist laut einem Bericht der Zeitung Vechernyaya Kazan in der Nacht vom 18. Januar in einem Flug aus Belgrad in Kazan angekommen, um im Anschluss nach Sotschi weiterzufliegen. Doch dann machten die russischen Behörden Gonzalez einen Strich durch die Rechnung. Obwohl er ein gültiges Visum für Russland hat, durfte er nicht einreisen. Seitdem sitzt er am Flughafen Kazan fest.

Der Mexikaner hat angeblich weder Essen noch Geld, da sein Reisepass bei den Einwanderungsbehörden liegt. Außerdem spricht der Mann kein Russisch. Derzeit wartet er in der Wartehalle vor dem Einwanderungsbüro am Flughafen Kazan auf die weitere Entwicklung der Situation.

Rückführung nach Serbien

Laut Angaben der Zeitung Vechernyaya Kazan teilte der Grenzschutzdienst am Flughafen mit, dass die Dokumente des Mannes nicht in Ordnung seien. Derzeit ist geplant, ihn am 23. Januar nach Serbien zurückzuschicken.

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