Das Terminal 4 am Flughafen Madrid Barajas: Die spanische Regierung hat große Pläne.

2,4 Milliarden-ProgrammMadrid will größter Flughafen Europas werden

Wenn es nach Spaniens Ministerpräsident geht, soll der Flughafen Madrid Barajas 2031 der größte Europas sein. Spanien steckt 2,4 Milliarden Euro in den Ausbau.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Der größte Flughafen Europas war 2023 wieder London-Heathrow. Knapp über 80 Millionen Passagiere nutzten den Flughafen im vergangenen Jahr. Damit konnten die Engländer Istanbul auf den zweiten Platz verweisen. 76,2 Millionen nutzten den 2018 eröffneten Airport. Platz drei geht nach Paris mit 67,4 Millionen Passagieren, vor Amsterdam mit 61,7 Millionen. Neu in der Liste der Top 5 ist Madrid mit 60,6 Millionen Reisenden.

Wenn es nach der spanischen Regierung geht, soll der Flughafen Adolfo Suárez Madrid-Barajas zum größten Airport Europas werden. Dafür wird die Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez 2,4 Milliarden Dollar in den Ausbau des Flughafens investieren, berichtet die spanische Zeitung El Pais. Ziel ist es bis 2031 eine Kapazität von 90 Millionen Passagieren zu erreichen.

Neu Asien-Drehkreuz

Sánchez will die Führungsrolle Madrids als Lateinamerika-Drehkreuz in Europa stärken und als zweites Standbein den Flughafen zum Asien-Drehkreuz ausbauen. Inklusive neuer Strecken und neuer Fluggesellschaften. Durch den Ausbau sollen rund 60.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden.

Laut El Pais will das Verkehrsministerium die Einzelheiten des Ausbaus «in den kommenden Tagen» präsentieren. Ganz neu sind die Pläne nicht, denn seit Jahren wird öffentlich die Erweiterung von Terminal 4 sowie der Bau eines Satellitenterminals diskutiert. Die Kosten werden auf 1,7 Milliarden geschätzt. Zudem sollen die Terminals 1,2 und 3 eine gemeinsame Vorfahrt bekommen und modernisiert werden.

Kritik aus der eigenen Regierung

Es gibt aber auch Kritik an den Plänen. Die kommt auch aus der eigenen Koalition. Der Sprecher der mitregierenden Partei Movimiento Sumar, Íñigo Errejón, erklärte bei X, dass der Ausbau des Flughafens Barajas ökonomischer und ökologischer Unsinn sei.

Die Antwort von Spaniens Verkehrsminister und wie Ministerpräsident Sanchez ließ nicht lange auf sich warten: «Iñigo möchte mit dem Zug nach Buenos Aires oder Hongkong reisen. Wir arbeiten daran, aber im Moment ist es etwas schwierig», teilte Óscar Puente Santiago bei X mit.

Frankfurt und Paris bauen auch

Madrid ist aber nicht der einzige Flughafen in der Europäischen Union, der in Erweiterungen investiert. Der Frankfurter Flughafen wird 2026 das Terminal 3 eröffnen, das bis zu 19 Millionen Passagiere zusätzlich abfertigen kann. In Paris ist auch ein weiteres Terminal in Planung. Im Jahr 2037 soll das Passagieraufkommen am Flughafen Charles de Gaulle zwischen 107 und 126 Millionen liegen.

Mehr zum Thema

Der Ausbau geht weiter: Das Terminal 3 befindet sich inzwischen im Bau und soll 2026 eröffnen.

Langsam wird aus Frankfurts Megabaustelle das Terminal 3

Platz vier mit je drei Investments teilen sich die Lufthansa-Gruppe ...

Lufthansa-Drehkreuz Frankfurt verbindet Terminal 1 und 2

Madrid fällt von Platz 24 mit 8,2 Millionen auf Rang 73 mit 2,3 Millionen.

Iberia möbelt Vorzeigelounge in Madrid auf

<strong>Platz 9: </strong>Spanien: 19.289 Starts pro Woche. Hier zu sehen, der Flughafen Madrid-Barajas.

Flughafen Madrid musste wegen Drohne schließen

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies