Hollywood Burbank Airport: Herausforderungen durch den Shutdown in den USA.

Hollywood Burbank AirportKeine Lotsen im Tower wegen Shutdown – Flughafen in den USA muss improvisieren

Weil der Tower unbesetzt blieb, musste der Flughafen Hollywood Burbank am Montag improvisieren: Cockpitcrews regelten ihre Bewegungen am Boden untereinander, während in der Luft die Flugsicherung aus San Diego eingriff.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Am kalifornischen Hollywood Burbank Airport herrschte am Montagnachmittag (6. Oktober) eine ungewöhnliche Situation: Der Flughafen, der im Jahr rund 6,5 Millionen Fluggäste und rund 155.000 Starts und Landungen abfertigt, musste ohne Personal im Tower auskommen. Grund sind die Folgen der Stilllegung der US-Bundesverwaltung, auch Shutdown genannt, Welche die ohnehin angespannte Personallage in der Flugsicherung weiter verschärft.

Wie die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA um 16:15 Uhr Ortszeit mitteilte, standen am Airport vorübergehend keine Lotsen mehr zur Verfügung. Starts und Landungen wurden aus Sicherheitsgründen verlangsamt. Statt aus dem Tower in Burbank wurde der Verkehr von der Zentrale für Südkalifornien in San Diego überwacht – eigentlich zuständig für An- und Abflüge großer Airports in der Region.

Pilotinnen und Piloten mussten sich auf dem Vorfeld abstimmen

Auf dem Vorfeld mussten sich die Pilotinnen und Piloten untereinander abstimmen, um ihre Bewegungen zu koordinieren – normalerweise Aufgabe der Towerlotsen, die das Geschehen aus der Vogelperspektive steuern.

Die FAA erklärte Burbank am Montagnachmittag zum sogenannten ATC Zero, also zu einem Standort ohne aktive Flugverkehrskontrolle. Nur Stunden zuvor hatte Verkehrsminister Sean Duffy eingeräumt, dass an mehreren Kontrollzentren die Personalstärke um bis zu 50 Prozent reduziert worden sei.

Keine Bezahlung während des Shutdowns

Zwar gelten Fluglotsen als systemrelevant und müssen auch während des Shutdowns zur Arbeit erscheinen. Bezahlt werden sie aber erst, wenn der Haushaltsstreit in Washington beigelegt ist. Schon bei früheren Stillständen hatten sich Lotsen krankgemeldet oder andere Jobs angenommen, um ihre Rechnungen zu bezahlen.

Neben Burbank kam es zuletzt auch an den Flughäfen Denver, Las Vegas und Phoenix zu Verspätungen und Engpässen. Die Gewerkschaft NATCA rief ihre Mitglieder dennoch auf, weiter zur Arbeit zu erscheinen und «das hohe Serviceniveau aufrechtzuerhalten, das die Flugsicherung täglich bietet».

Warnungen vor dem Stillstand

Die US-Luftfahrtbranche hatte bereits vor dem Stillstand gewarnt, dass ein längerer Shutdown die Sicherheitsreserven im nationalen Luftraum aushöhlen könnte. Der Vorfall in Burbank zeigt nun, wie schnell sich diese Sorge in der Praxis bewahrheiten kann.

Mehr zum Thema

Eine Tecnam P2006T: Mit diesem Flugzeugtyp will Air Taxi Express das Uber der Luftfahrt werden.

Tecnam passt Flugzeuge an - damit sie künftig auch Sportpilotinnen und -piloten fliegen können

Boeing 787: Norse Atlantic Airways setzt ganz auf den Dreamliner.

In Hunderten Boeing 787 müssen Waschbecken umgebaut werden - um Schäden zu vermeiden

Terminal am El Paso International Airport: Der Flughafen wurde ohne Vorwarnung geschlossen.

FAA schließt Flughafen El Paso für zehn Tage - und hebt den Stopp nur kurz darauf wieder auf

McDonnell Douglas MD-81 von Laser Airlines: Die Airline will in die USA fliegen.

Airline aus Venezuela will mit McDonnell Douglas MD-80 in die USA fliegen

Video

etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sonex Onex im Formationsflug: Der Hersteller ist insolvent.
Sonex Aircraft hat seit 1998 Selbstbaukits für Flugzeuge hergestellt. Nun ist das Unternehmen pleite. Der Inhaber wendet sich in einem emotionalen Video an seine Kundinnen und Kunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies