D-ABDX: Der A320 bleibt vorerst in Island.

Blockierter A320Island widerspricht Air Berlin

Ein Airbus A320 von Air Berlin ist in Keflavik blockiert. Die Fluglinie findet das illegal. In Island aber verweist man auf das nationale Recht.

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Bei Air Berlin versuchte man es mit einer juristischen Verteidigung. Es sei rechtswidrig, dass der isländische Flughafenbetreiber Isavia einen Airbus A320 wegen unbezahlter Rechnungen festhalte. Nach geltendem Recht müssten Forderungen aus der Zeit vor der Insolvenz wie von allen Gläubigern angemeldet werden, so die deutsche Fluggesellschaft. Darauf habe man den Flughafen Keflavik mehrfach hingewiesen.

Doch das lässt man in Island nicht gelten. «Verpflichtungen in Island unterstehen isländischem Recht», hält ein Isavia-Sprecher fest. «Deutsches Recht gilt in Island nicht.» Artikel 136 des isländischen Luftfahrtrechtes halte klar fest, dass man Flugzeuge blockieren dürfe bis alle Ausstände beglichen oder Sicherheiten dafür hinterlegt worden seien. Und so bleibt die D-ABDX weiterhin in Island.

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