Zufahrt zum BER (Bild aus 2015): Mittlerweile stehen erste Airline-Standorte fest.

Aufteilung am HauptstadtflughafenIn welche BER-Terminals Lufthansa, Easyjet und Co. ziehen

Am künftigen Berliner Flughafen BER steht die Verteilung der großen Fluggesellschaften fest. Das Hauptterminal T1 teilt sich Lufthansa mit einem Billigflieger.

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Es tut sich etwas am künftigen deutschen Hauptstadtflughafen BER: Die Festlegung der Airline-Standorte für den Flugbetrieb hat begonnen, wie die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH am Mittwoch (8. Mai) mitteilte. Dazu habe man Fluglinien, Behörden und Bodenverkehrsdienstleister eingeladen und die großen Airlines auf die Terminals verteilt.

Easyjet und Lufthansa werden künftig im zentralen Hauptterminal T1 zu finden sein. In das derzeit im Bau befindlichen Terminal T2 mit direkter Anbindung an das Pier Nord wird Eurowings einziehen. Die Terminals des Flughafens Schönefeld, die künftig zum Terminal T5 am BER umgewidmet werden, wird Ryanair nutzen. Rund 80 weitere Fluggesellschaften sollen in den kommenden Wochen schrittweise auf die Terminals verteilt werden.

Untersuchungsausschuss will mehr sehen

«Die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme des BER kommen in eine neue Phase», sagte BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup mit Blick auf die geplante Eröffnung im Oktober 2020. «Nachdem sich der Flughafen, die Airlines und die anderen Partner bereits einzeln mit dem Start des Flugbetriebs beschäftigt haben, startet jetzt die gemeinsame Vorbereitung.»

Derweil berichtet die Zeitung Tagesspiegel, das Berliner Abgeordnetenhaus wolle sich Klarheit verschaffen, ob der Airport tatsächlich im Oktober 2020 in Betrieb gehen kann. Demnach soll der Auftrag des laufenden BER-Untersuchungsausschuss auch auf aktuelle Probleme erweitert werden, welche die geplante Eröffnung gefährden könnten.

Im März noch Mängel bei Brandmeldeanlage

«Dem Tagesspiegel liegt der dafür nötige Beschluss-Entwurf vor, auf den sich die Oppositionsfraktionen CDU und FDP und die Koalitionäre von SPD, Linken und Grünen dem Vernehmen nach weitgehend verständigt haben», heißt es. «Er soll in Kürze eingebracht und im Abgeordnetenhaus beschlossen werden.» Bisher untersucht der Ausschuss nur die Zeit bis Juni 2018. Doch auch danach gab es Zweifel an einer pünktlichen Fertigstellung. So teilte etwa der BER-Aufsichtsrat im März mit, er sei informiert worden, «dass es bei den Kabelgewerken und der Brandmeldeanlage noch zahlreiche Mängel gibt».

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