Flughafen Wien: Braucht mehr Zeit.

Längere FristenFlughafen Wien will mehr Zeit für dritte Piste

Der größte österreichische Airport beantragt wegen der Pandemie längere Realisierungsfristen für die dritte Piste. Der Flughafen Wien glaubt weiterhin, dass die eines Tages notwendig wird.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Julian Jäger gab sich da ganz bestimmt. Das beste Mittel gegen die Slot-Knappheit am Flughafen Wien «wäre der Bau der dritten Piste». Das war 2019, als der Flugverkehr noch brummte. Damals rechnete der Flughafen-Vorstand noch damit, dass die neue Start- und Landebahn «frühestens 2030 in Betrieb gehen» werde. Man werde das dann in Angriff nehmen, wenn es nötig werde.

Doch die Pandemie hat die Planung durcheinandergebracht. Deshalb beantragt der Flughafen Wien bei der Regierung des Bundeslandes Niederösterreich, die ursprünglich vorgesehenen Realisierungsfristen zu verlängern. Den ursprünglichen Termin für die Beendigung der ersten Bauphase soll von Ende 2023 auf  Ende Juni 2033 verschoben werden. Dasselbe gilt für die weiteren Friste, wie der Flughafen Wien mitteilt.

Maximal 40 Millionen Passagiere

Man beantrage die Verlängerung, da der Verkehr in Zukunft wieder zunehmen werde, so der Airport. Mit den zwei Pisten besitzt er ein maximales Potenzial von 40 Millionen Passagieren pro Jahr. Für mehr brauche es eine zusätzliche Start- und Landebahn.

Mehr zum Thema

Julian Jäger: «Bis jetzt schaut es danach aus, dass wir sowohl Budget als auch Zeitplan einhalten können.»

«Liegen bei Kosten sicher 30 Prozent unter Zürich und Frankfurt»

So präsentiert sich Himalaya Jet: Langstreckenpläne.

Neue nepalesische Airline hat Frankfurt, Wien und Zürich im Visier

ticker-oesterreich

Österreich hat mit Charterflügen 560 Personen aus Oman, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgeflogen

ticker-oesterreich

Österreich plant ersten Charterflug aus Muscat für Mittwoch

Video

lufthansa neue uniformen 23
Sie wurde gemeinsam mit Hugo Boss entworfen: Zum ersten Mal seit 24 Jahren präsentiert Lufthansa eine neue Uniform. aeroTELEGRAPH war bei der Vorstellung in Frankfurt dabei.
Timo Nowack
Timo Nowack
Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg