Rollen an Hamburgs Flughafenzaun entlang: selbstfahrende Roboter.

Am FlughafenzaunAm Flughafen Hamburg patrouillieren bald KI-Roboter auf Rädern

Sie rollen selbstständig und suchen nach Schäden und Manipulationen am Flughafenzaun: Der Airport Hamburg testet selbstfahrende Roboter für die Sicherheit am Flughafen.

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Zu den Aprilscherzen 2026 gehörte auch einer vom Flughafen Münster/Osnabrück. Der kündigte an, künftig einen Roboterhund zu nutzen, um am Zaun des Airports zu patrouillieren. Jetzt kündigt der Flughafen Hamburg etwas Ähnliches an - aber nicht als Scherz.

Der norddeutsche Airport kündigt am Mittwoch (3. Juni) an, selbstfahrende Roboter bei der Überwachung des Flughafen-Außengeländes zu testen. «In einem ersten Testlauf werden KI‑gesteuerte Geräte des Schweizer Robotikunternehmens Ascento für rund vier Monate in Hamburg eingesetzt», teilte der Flughafen mit.

«Ersetzt keine personellen Sicherheitskräfte»

Die Roboter sind mit Kameras, Sendeeinheit, Licht- und Warnsystemen ausgestattet. Sie patrouillieren in der Testphase im Außenbereich entlang des Sicherheitszauns. Ein Fokus liegt auf der automatisierten Erkennung möglicher Beschädigungen oder Manipulationen. Auffälligkeiten können erfasst, dokumentiert und an die Flughafen-Security gemeldet werden.

«Mit dem Test möchten wir Erkenntnisse darüber gewinnen, inwieweit solche Technologien das Sicherheitspersonal unterstützen und zur weiteren Erhöhung der Luftsicherheit beitragen können», sagt David Liebert, Leiter Aviation am Flughafen Hamburg. «Der Einsatz erfolgt ergänzend zu bestehenden Maßnahmen und ersetzt keine personellen Sicherheitskräfte.»

Entwickelt wurde der Roboter von Ascento übrigens zuerst an der ETH Zürich:

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