Rollen an Hamburgs Flughafenzaun entlang: selbstfahrende Roboter.

Am FlughafenzaunAm Flughafen Hamburg patrouillieren bald KI-Roboter auf Rädern

Sie rollen selbstständig und suchen nach Schäden und Manipulationen am Flughafenzaun: Der Airport Hamburg testet selbstfahrende Roboter für die Sicherheit am Flughafen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Zu den Aprilscherzen 2026 gehörte auch einer vom Flughafen Münster/Osnabrück. Der kündigte an, künftig einen Roboterhund zu nutzen, um am Zaun des Airports zu patrouillieren. Jetzt kündigt der Flughafen Hamburg etwas Ähnliches an - aber nicht als Scherz.

Der norddeutsche Airport kündigt am Mittwoch (3. Juni) an, selbstfahrende Roboter bei der Überwachung des Flughafen-Außengeländes zu testen. «In einem ersten Testlauf werden KI‑gesteuerte Geräte des Schweizer Robotikunternehmens Ascento für rund vier Monate in Hamburg eingesetzt», teilte der Flughafen mit.

«Ersetzt keine personellen Sicherheitskräfte»

Die Roboter sind mit Kameras, Sendeeinheit, Licht- und Warnsystemen ausgestattet. Sie patrouillieren in der Testphase im Außenbereich entlang des Sicherheitszauns. Ein Fokus liegt auf der automatisierten Erkennung möglicher Beschädigungen oder Manipulationen. Auffälligkeiten können erfasst, dokumentiert und an die Flughafen-Security gemeldet werden.

«Mit dem Test möchten wir Erkenntnisse darüber gewinnen, inwieweit solche Technologien das Sicherheitspersonal unterstützen und zur weiteren Erhöhung der Luftsicherheit beitragen können», sagt David Liebert, Leiter Aviation am Flughafen Hamburg. «Der Einsatz erfolgt ergänzend zu bestehenden Maßnahmen und ersetzt keine personellen Sicherheitskräfte.»

Entwickelt wurde der Roboter von Ascento übrigens zuerst an der ETH Zürich:

Mehr zum Thema

Roboter von GMO und Flugzeug von JAL: Eine gute Kombination?

Humanoide Roboter sollen in Japan künftig Flugzeuge beladen und reinigen

«Roboterhund» Spot: Erkennt Paletten und passende Lagerplätze.

Airport München setzt auf Roboterhund und andere Helfer

Auch Delta Air Lines nahm die Technologie unter die Lupe, setzte die Tests aber in der Pandemie aus.

Delta verleiht Mitarbeitern Superkräfte

Roboter «Newme»: ANA möchte 1000 dieser Kommunikationsroboter 2020 in Betrieb nehmen.

Roboter sollen Flüge ersetzen

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg