Flieger von Nepal Airlines: Bald am Boden?

Nepals Airlines drohen Regierung

Weil das Kerosin so teuer geworden ist, überlegen sich die Airlines in Nepal, einfach nicht mehr abzuheben. Und das in der wichtigsten Zeit des Jahres.

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Im nächsten Monat feiern die Nepalesen Dashain. Es ist das wichtigste, längste und schönste Fest des Landes. Zugleich beginnt die wichtigste Reisesaison. Eigentlich eine gute Zeit für die Fluggesellschaften des Landes also, um Passagiere zu sammeln und Geld zu machen. Tausende Bürger reisen in der Zeit in ihre Dörfer, um die Tage mit der Familie zu verbringen, Tausende ausländische Touristen wollen in die Berge. Doch momentan sieht es so aus, als könnte daraus nichts werden. Die Fluggesellschaften des Landes drohen damit, die Flüge vorübergehend einzustellen.

Der Grund: Sie wollen Druck auf die Regierung des Landes ausüben. Diese hat in der vergangenen Woche die Preise für Kerosin erhöht. Der Verband Airline Operators Association of Nepal will da nicht mitmachen. Die Mitglieder unterzeichneten ein Schreiben an die Regierung, in dem sie gegen die Entscheidung protestieren, berichtet der Nachrichtensender Oneindia.

Landesweites Grounding droht

Was die Fluggesellschaften besonders stört: Die Regierung hat ähnlich wie in Indien auch ein Monopol bei der Versorgung mit Luftfahrt-Treibstoff. Schon lange versuche man, dieses zu beenden, so Verbandspräsident Rameshwar Thapa. Die Regierung solle nun auch private Anbieter auf dem Markt zulassen, damit der regelmäßige künstliche Anstieg der Preise ein Ende habe. 15 Tage gibt Thapa der Regierung, um den Fluggesellschaften entgegen zu kommen. Tut sie das nicht, droht das landesweite Grounding.

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