Drohne von Matternet: Fliegt testweise für die Swiss.

Swiss, Lufthansa, EasyjetFluggesellschaften fliegen auf Drohnen

Nicht nur Amazon wettet auf die unbemannten Flugobjekte. Auch Swiss, Lufthansa und Easyjet entdecken Drohnen als mögliche Helfer, um ihr Geschäft rentabler zu machen.

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Können sich Drohnen lohnen? Immer mehr Fluggesellschaften beantworten die Frage mit einem Ja – oder zumindest mit einem Vielleicht. So offenbar auch die Swiss. Ihre Frachtdivison führt ab sofort zusammen mit der Schweizerischen Post Tests mit den unbemannten Flugobjekten durch, um ihre praktische Anwendung in der Logistik zu testen. Das gab sie am Dienstag (7..Juli) bekannt.

Im Fokus der Tests stünden Einsätze in Sondersituationen und der Transport von Spezialsendungen, erklären die Partner. So könnten Menschen, die abgeschieden wohnen und auf regelmässige Medikamentenlieferungen angewiesen sind, mit Drohnen beliefert werden. Oder die kleinen summenden Dinger könnten sehr wichtige Kuriersendungen wie Laborproben schnell an ihren Zustellort bringen – direkt ab Frachtraum des Flugzeuges.

Lufthansa will Drohnen warten und bei der Ausbildung helfen

Eingesetzt werden bei Swiss Drohnen des amerikanischen Herstellers Matternet. Sie werden klar definierte, sichere Flugrouten benutzen. Sie können mit einer Batterieladung 1 Kilogramm über 10 Kilometer hinweg tragen.

Auch Lufthansa sieht in Drohnen ein spannendes neues Spielzeug. Wie Konzernchef Carsten Spohr kürzlich erklärte, sieht er Potenzial bei der Ausbildung der Drohnenführer. Da habe man selbst viel Knowhow und mit den Ausbildungszentren auch die richtige Infrastruktur. Daneben könnte die deutsche Fluglinie mit ihrer Tochter Lufthansa Technik künftig auch Drohnen warten. Und nicht zuletzt sieht Spohr in Zukunft auch das Frachtgeschäft als mögliches Einsatzgebiet an. Die Tochter Swiss sammelt da also schon mal wichtiges Knowhow.

Easyjet startet bald mit Drohnen in der Wartung

Easyjet arbeitet ab Ende 2016 mit Drohnen. Bei der Billigairline sind die unbemannten Fluggeräte in der Wartung tätig. Sie fliegen um die Jets herum und schießen hochauflösende, detaillierte Bilder. Die schicken die Drohnen automatisch an die Datenbrillen und Computer der Ingenieure am Boden. Sie beurteilen anschließend, ob es weitere Inspektionen oder gar Reparaturen braucht. Der Vorteil: Tiefere Kosten, geringere Ausfallzeiten. Die ersten Tests verliefen erfolgreich, so dass Easyjet nun definitiv startet.

Drohnen können der Luftfahrt aber auch sonst dienen. Junge Ingenieure aus Japan haben die Idee entwickelt, mit Drohnen Vögel von Flughäfen zu vertreiben. So kann gefährlicher Vogelschlag verhindert werden.

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