Skyscanner: Das Unternehmen begrüßt die Untersuchung.

Skyscanner und Co.Wettbewerbsbehörde nimmt Vergleichsportale ins Visier

Die britische Wettbewerbsbehörde will Vergleichsportale im Internet durchleuchten. Eine der betroffenen Branchen: Flugpreisvergleiche.

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Beim welchem Preisvergleich finde ich den billigsten Flug? Kann ich mich auf das Ergebnis verlassen? Und wie viel verdienen Skyscanner und Co. an meiner Buchung? Viele Passagiere haben sich diese Fragen bei der Buchung bei Vergleichsportalen schon gestellt. Und zumindest in Großbritannien will sie die Wettbewerbsbehörde «Competition and Markets Authority (CMA)» die Briten in Zukunft nicht mehr alleine damit lassen.

Die CMA hat angekündigt, Webseiten, Apps und andere Angebote zu untersuchen, mit denen Konsumenten Produkte, Dienstleistungen und Preise vergleichen können. Unter die Lupe kommen die Bereiche Hausversicherungen, Breitband-Internet und Kreditkarten – und eben Flüge.

Beeinträchtigen Absprachen den Wettbewerb?

Die Studie soll zeigen, wie die Konsumenten die Seite nutzen, um am meisten zu profitieren. Auch soll transparenter werden, wie die Angebote Geld verdienen und welchen Einfluss das womöglich auf den angebotenen Service hat. Zudem will die Behörde prüfen, ob es Absprachen gibt zwischen den Vergleichsangeboten und den Firmen, um dessen Produkte, Dienstleistungen oder Preise es geht, und ob diese Absprachen den Wettbewerb beeinträchtigen.

Skyscanner und das zur Momondo-Gruppe gehörende Cheapflights begrüßten die Untersuchung laut dem Portal tnooz.com. Carolyn Jameson, Leiterin der Rechtsabteilung von Skyscanner, sagte, es sei ein Markt mit etlichen verschiedenen Geschäftsmodellen und man hoffe, «dass die CMA-Untersuchung die Akteure aufzeigen wird, die die Bedürfnisse der Konsumenten in den Mittelpunkt stellen».

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