Passagiere von United: Sie können künftig am selben Tag Standby fliegen.

InlandsflügeUnited schafft Umbuchungsgebühren dauerhaft ab

Was während der Corona-Krise eingeführt wurde, bleibt. Bei United Airlines zahlen Passagiere für Umbuchungen nichts mehr. Zudem können alle Standby fliegen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Wenn es ums Fliegen geht, sind die Menschen immer noch zurückhaltend. Die ständig wechselnden Einreisevorschriften oder mitunter auch die Angst vor einer Ansteckung mit dem neuen Coronavirus halten sie von Buchungen ab. Fluggesellschaften versuchen deshalb, die schwache Nachfrage mit allen Mitteln anzukurbeln. Neben attraktiven Preisen ist der Erlass von Umbuchungsgebühren eine der wichtigsten Maßnahmen.

Austrian, Brussels, Lufthansa und Swiss beispielsweise haben kürzlich ihre Regelung nochmals gelockert. Ab sofort und bis zum Ende des Jahres sind sämtliche Tarife mehrfach gebührenfrei umbuchbar. Auch United Airlines hat die Kosten für einen Flugwechsel bis zum 31. Dezember außer Kraft gesetzt. Jetzt geht die Fluggesellschaft aber noch einen Schritt weiter. Sie schafft sie dauerhaft ab.

Zwei Ausnahme gibt es

Ab sofort sind alle Tickets von United ohne Gebühr umbuchbar. Bisher zahlte man dafür je nach Tarif bis zu 200 Dollar. «Wenn wir von Kunden hören, wo wir uns verbessern können, ist die Abschaffung dieser Gebühr oft die wichtigste Forderung», erklärt Vorstandsvorsitzender Scott Kirby. Zwei Haken gibt es aber noch. Die neue Regelung gilt nur für Flüge innerhalb der USA, nach Puerto Rico und auf die U.S. Virgin Islands und nicht für den billigsten Basic-Economy-Tarif. Zudem kann eine Zahlung für die Tarifdifferenz fällig werden.

Zugleich darf ab 2021 jeder Passagier  – auch wenn er nicht Mitglied des Vielfliegerprogramms Mileage Plus von United ist – kostenlos Standby fliegen. Dabei wird er auf eine Warteliste gesetzt, und falls auf dem Flug noch einen freien Platz gibt, wird er auch mitgenommen. Diese Regelung gilt für alle Flüge, also auch solche zu ausländischen Zielen und für den Tag, für den auch das Ticket ausgestellt wurde. «United gibt den Kunden so mehr Flexibilität, ihre Flüge am Reisetag zu ändern, sodass sie nach Hause reisen können, wenn eine Besprechung früher endet, oder ein paar Stunden mehr Urlaub genießen wollen.»

Branche steht bei Gebühren vor Änderungen

Experten glauben, dass die Spezialregelungen der Fluggesellschaften allgemein länger weiter bestehen könnten. Zudem erwarten sie, dass zumindest die Struktur der Gebühren sich verändern könnte. Ein Weg zu kundenfreundlicheren Tarifen wäre zum Beispiel, die Höhe der Umbuchungs- oder Stornogebühr abhängig vom Zeitpunkt zu machen. Findet es viele Wochen vor Reiseantritt statt, haben Airlines genug Zeit, die Tickets sonst noch loszuwerden.

Mehr zum Thema

Passagierin: Wer früh storniert zahlt künftig vielleicht weniger.

Verändert Corona die Umbuchungsgebühren?

Embraer E175 von United Express: Bald mit weniger Passagieren unterwegs.

United baut Sitze aus Regionalfliegern aus

Flieger von United: Die US-Airline verzeichnete diesen März bereits eine Millionen weniger Passagiere als im Vorjahr.

United-Chefs: «Es wird noch schlimmer»

ticker-usa

US-Luftwaffe gibt Boeing T-7A Red Hawk für Produktion frei

Video

Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin