Passagierin am Check-In-Schalter: Ungeliebtes Manöver.

Selbst ist der Passagier

Eine Umfrage zeigt: Passagiere wollen nicht durch jeden Schritt der Flugreise geführt werden. Selbstständigkeit ist ihre Priorität. Die Branche stellt sich darauf ein.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

70 Prozent aller Passagiere besitzen inzwischen ein Smartphone, im Jahr zuvor waren es noch 54 Prozent. Das ergab eine Umfrage der Société internationale de télécommunications aéronautiques (Sita). Sie ist ein Konsortium der weltweit größten Fluggesellschaften und untersuchte in ihrer Studie «Passenger Self Service Survey», ob die neuen mobilen Technologien tatsächlich einen starken Einfluss auf die Entwicklung des Verhaltens haben. Und tatsächlich: «Wir befinden uns kurz vor einem explosiven Wachstumsschub, was die mobilen Angebote für Passagiere betrifft», prophezeit Sita-Chef Francesco Violante. Das rasante Wachstum der intelligenten Mobiltelefone habe zur Folge, dass diese für die Reisenden immer wichtiger würden, um Zeitaufwand und Stress zu reduzieren.

Rund 90 Prozent der 2526 befragten Reisenden aus über 70 Ländern wünschen sich inzwischen ein selbstständiges Einsteigen ohne Hilfe von Flughafen oder Fluglinie. Hauptgrund für diesen Wunsch, so Sita, sei auch, dass sich so lästige Wartezeiten reduzieren. Und sowohl Fluggesellschaften als auch Airports stellen sich offenbar darauf ein. So probiert etwa der amerikanische Billigflieger Jet Blue in Las Vegas, mit Toren wie in einer U-Bahn-Stationen in London oder Paris den Passagieren das Boarden selbstständig zu ermöglichen.

Absage an Social Media

Und auch schon vor dem Einsteigen wollen die Passagiere laut Sita mehr Eigenverantwortlichkeit. Bisher begrenzte sich das auf den Check-In. Das Gepäck muss man meist, selbst wenn man bereits Online oder am Automaten eincheckte, noch einem Airline-Angestellten übergeben. Auch hier wäre ein Großteil der Reisenden bereit, für weniger Wartezeiten mehr Eigenverantwortlichkeit zu zeigen. Für 68 Prozent der Befragten war die automatisierte Gepäckabgabe die Neuerung, die sie sich am meisten wünschen.

Ein Trend, der sich auf das Reiseverhalten nicht so auswirkt, wie vielleicht einmal angenommen, ist die Social-Media-Aktivität. Zwar ist die Nutzungsrate bei Reisenden mit 68 Prozent relativ hoch. Doch für ihre Reisevorbereitungen nutzen sie den Kanal eigentlich eher nicht. Mobile Angebote und die Webseiten der Airlines bleiben die Favoriten.

Mehr zum Thema

Design: Zu welchen Airlines gehören diese Seitenleitwerke?

Können Sie auch diese Airlines an ihren Heckflossen identifizieren?

Jahr 1981: So stellte Pan Am damals ihr Streckennetz dar.

Warum sind Flugpläne in Sommer und Winter aufgeteilt?

Lackierungen: Dieses Mal geht es um ehemalige Airlines.

Erkennen Sie ehemalige Airlines an ihren Lackierungen?

Lackierungen: Kennen Sie diese Designs von Fluggesellschaften rund um den Globus?

Können Sie diese Airlines anhand der Lackierungen erkennen?

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies