Boeing 737 von Ryanair: Nicht mehr bei Kayak und Co. im Angebot.

Streit Online-Reisebüros kippen Ryanair aus dem Angebot

Die Billigairline liegt schon lange mit Online-Reisebüros wie Booking oder Kayak im Streit. Als sie vor Gericht gewann, wurde sie umgehend aus dem Angebot gekippt. Ryanair sagt, das sei gut so.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Effekt ist nicht riesig. Aber er ist spürbar. Ryanair erwartet, dass die Auslastung im Dezember und Januar zwischen einem und zwei Prozent niedriger ausfallen wird als sie eigentlich könnte. Der Grund ist, dass Online-Reisebüros wie Booking, Edreams, Kayak, Kiwi, Opodo oder Trip die Flüge der größten europäischen Billigairline von einem Tag auf den anderen aus dem Verkauf genommen haben.

Dem Boykott der Online-Anbieter, die man im Jargon OTA (von Online Travel Agency) nennt, ist ein längerer Streit vorausgegangen. Denn sie nutzen die Technologie von Flightbox. Das Unternehmen scannt die Webseite von Ryanair und gibt diese Daten weiter. Dieses Vorgehen nennt die Billigairline Piraterie.

Gebühren «erfunden»

Das Vorgehen von Flightbox und ihren Abnehmern könne «für die Kundschaft sehr nachteilig sein, da sie nicht nur überhöhte Gebühren zahlen muss, sondern auch nicht auf ihre Ryanair-Buchungen zugreifen, die erforderlichen Sicherheitserklärungen abgeben, auf Erstattungen zugreifen oder direkte E-Mail-Mitteilungen erhalten kann», erklärte die Fluglinie im Dezember. Und sie gab Beispiele. So verlange Edreams für einen Koffer 50 Euro, während es direkt nur 24.99 Euro koste. Kiwi habe eine Premium Service Charge «erfunden», welche es gar nicht gebe und verlange dafür 30 Euro.

Das oberste irische Gericht gab im Dezember Ryanair recht und erklärte, das Scannen und Absaugen der Inhalte widerspreche den allgemeinen Geschäftsbedingungen von Ryanair. Deshalb müsse Flightbox damit aufhören. Und danach stoppten die Online-Reisebüros die Vekäufe von Tickets der Billigairline.

Keine Auswirkung aufs Ergebnis

Ryanair gibt sich wegen des Boykotts gelassen und bezeichnet den Rauswurf als «willkommen». Die betroffenen Verkäufe machten nur «einen kleinen Teil der Buchungen von Ryanair aus». Man reagiere darauf, indem man den Verbraucherinnen und Verbrauchern mehr günstige Tarife direkt anbieten werde. Auf das Jahresergebnis werde die Entscheidung der Online-Reisebüros keine Wirkung haben. Man setze gerne weiter auf faire Online-Vermittler wie Google Flights.

Mehr zum Thema

Ryanair-Chef O'Leary und eine Boeing 737 Max: Kritik am Liefertempo.

Ryanair will von Pratt-Problemen profitieren - aber schiebt Boeing-Frust

Ryanair-Angebote: Die Billigairline kämpft gegen Portale.

Ryanair verschärft Kampf gegen Buchungsportal

Flugzeuge von Easyjet und Air Baltic am BER: Preise noch nicht wieder auf Niveau von 2019.

Billigflüge werden wieder billiger

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil