Video und Essen: Beides auf einem Tisch.

Neue TechnologieLufthansa Technik macht den Klapptisch zum Bildschirm

Die Lufthansa-Tochter nutzt Tische im Flugzeug als innovative Bildschirme und Bedienoberflächen. Damit will Lufthansa Technik ebenso Businessjets erobern wie Business- und First-Class-Kabinen von Fluggesellschaften.

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Lufthansa Technik wird auf der Dubai Airshow nächste Woche eine neue Technologie vorstellen. Diese verbindet erstmals eine hochauflösende Touchscreen-Funktionalität mit der Oberfläche eines Klapptisches an Bord. Die Anzeigefunktionen erscheinen auf Wunsch der Fluggäste und verschwinden wieder, wenn sie nicht mehr benötigt werden.

Das Produkt, das Lufthansa Technik «Nice Intellitable» nennt, ist eine Weiterentwicklung des «Hidden Touch Display». Im Vergleich zum vertikal an der Kabinenwand verbauten Displays hat die Neuerung mehr integrierte Funktionen. Der aktuelle Demonstrator umfasst Inhalte wie Fluginformationen, Sitzverstellung, ein Vorschau- und Bestellsystem für Speisen und Getränke, Musik- und Videoplayer sowie das Durchblättern von digitalen Zeitschriften.

Verschüttete Flüssigkeiten richten keine Schäden an

Wird der Klapptisch in seiner ursprünglichen Funktion benötigt, etwa zum Essen, können alle Touchscreen-Funktionen auf ein platzsparendes Design am Rand minimiert oder komplett ausgeschaltet werden. Zudem richten verschüttete Flüssigkeiten und mechanische Einwirkungen durch Besteck oder andere harte Gegenstände keine Schäden an.

Nicht nur Lufthansa Technik arbeitet daran, Oberflächen in Premium-Kabinen mit versteckten Funktionen auszustatten. Die österreichische Firma F List hat beispielsweise eine Armlehne entworfen, in der sich beim Ablegen und Aufladen eines Smartphones eine Mulde um das Gerät herum bildet, so dass das Handy nicht verrutscht und die Ladeposition nicht verlässt:

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