Passagiere ind er Economy: Oftmals schwieriges Zusammenleben.

Knigge über den Wolken

Auch an Bord gibt es ein paar Regeln, die man beachten sollte - um Streit mit den Mitreisenden zu vermeiden.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Kampfzone Economyklasse: Es wird um zurückgelehnte Sitze gestritten, um das alleinige Recht auf die Armlehne und generell das eigene zentimetergroße Revier. Vorbei sind die Zeiten, in denen der gute Ton an Bord selbstverständlich war. Für David Flynn, Herausgeber des Reiseportals Australian Business Traveller und Blogger für die Zeitung Sydney Morning Herald liegt der Grund dafür auf der Hand. Die Hemm- und Toleranzschwelle an Bord sinke grundsätzlich, weil die Passagiere gestresst, gehetzt, eingepfercht, übermüdet, hungrig und schlichtweg gelangweilt seien.

Flynn gibt die Schuld für dieses Verhalten in erster Linie den Airlines, die die Economyklasse aus Profitgründen immer enger werden lassen. Doch wenn Passagiere einige simple Verhaltensregeln beachten, lässt sich einiges an Stress vermeiden. Kopfhörerträger sollten die Lautstärke drosseln, Rucksackträger bedachter die Gänge entlang marschieren, ohne links und rechts Köpfe einzuschlagen, und wer seine Rückenlehne nach hinten stellt, sollte sich die Zeit nehmen, den hinter sich Sitzenden darüber zu informieren. Dies sind an sich banale Tips, zeigen sie doch eigentlich normale soziale Verhalrensmuster auf, die eigentlich selbstverständlich sein sollten.

Heiß diskutiertes Thema

Tiefer ins Thema gehen zahlreiche Blogs und Internetseiten, die sich ausschließlich dem Thema Knigge über den Wolken widmen. Websites wie Cheapflights oder Independenttraveler lassen sich etwa ausführlich dem Armlehnenhierarchie aus. Hier lautet die Devise: Die Lehne gehört jedem zu 50 Prozent. Versteht der Sitznachbar das nicht, empfiehlt es sich, erst sanft mit dem Ellenbogen zu drängeln. Passiert nichts, darf man höflich darauf hinweisen oder wartet ab bis der Sitznachbar einmal aufstehen muss und macht sich dann breit. Flugbegleiter James Wysong beschäftigte das Thema sogar so sehr, dass er gar ein Buch darüber schrieb. Er philosophiert nicht nur über die Kunst des richtigen Sitzlehnenverstellens und Verstauens von Handgepäck, sondern auch über Kleideretikette: «Ziehen Sie sich an, als wären Ihre Eltern mit dabei», rät er seinen Lesern. Reisende in Flip Flops und Unterhemd sind ihm ein Gräuel. Nicht erwünscht ist an Bord öffentliches Zurschaustellen gegenseitiger Zuneigung. Wysongs Reaktion darauf: «Nehmt euch ein Zimmer».

Flugbegleiter sollen den Passagieren in Sachen Manieren mit gutem Beispiel vorangehen. Airlines weisen die Kabinencrew an, sich selber mit tadellosen Manieren an Bord zu präsentieren. Es gibt daher für Sie ständig Weiterbildungen in Konfliktmanagement, De-Eskalation, emotionaler Intelligenz und Krisenkommunikation.

Mehr zum Thema

Die EU plant neue Regeln für Verkehrssuchmaschinen: Damit sollen mehr Reisende auf die Schiene gelockt werden.
<h1 class="article-header__title"></h1>

EU will, dass Flugsuchmaschinen auch Züge anzeigen

Ein Rollstuhlfahrender an einem Flughafen: Simulierende Reisende stellen Fluggsellschaften und Flughäfen vor Probleme.

Wenn 55 Gäste im Rollstuhl ein- und 30 von ihnen zu Fuß aussteigen

Koffer: Eine kleine, aber schnelle Reise am Flughafen.

So kommt der Koffer in den Flieger

Flugzeughotel mal anders

Flugzeughotel mal anders

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack