Der erste Airbus A350 von Edelweiss: HB-IHF.

Blick in die KabineDas bietet Edelweiss den Gästen in ihren Airbus A350

Der Schweizer Ferienflieger startet bald Flüge mit ihrem neuen Langstreckenflugzeug. Was bietet Edelweiss in der Kabine ihres Airbus A350?

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In seinem bisherigen Leben schob er eine ruhige Kugel. Der Airbus A350-900 mit der Seriennummer 363 wurde vor etwas mehr als fünf Jahren an Latam ausgeliefert. Doch die Brasilianer beschlossen bald darauf, auf andere Langstreckenmodelle zu setzen und legten ihn still. Danach stand er ungebraucht herum.

Edelweiss hat den A350 schließlich aus dem Dornröschenschlaf geholt und wieder fit gemacht. Seit zwei Wochen befindet er sich inzwischen schon in Zürich, wo ihm der letzte Feinschliff verpasst wurde. Kommende Woche fliegt der Jet mit dem Kennzeichen HB-IHF erstmals für den Schweizer Ferienflieger regulär mit Passagieren.

Der A350 war bisher nur 200 Mal in der Luft

Damit ändert sich sein Lebensstil drastisch. Denn in seinem bisherigen Leben hat der Airbus A350 nur etwas mehr als 200 Flüge absolviert. Und er war lediglich rund 1700 Stunden in der Luft. Zum Vergleich: Der genauso alte A350 mit der Kennung 9V-SHL von Singapore Airlines hat mehr als 4180 Flüge absolviert und war mehr als 19.000 Stunden in der Luft.

Am 1. April fliegt der A350 von Edelweiss mit dem Taufnamen Piz Bernina zuerst nach Teneriffa. Danach wird er weitere sechs Wochen auf Kurz- und Mittelstrecken unterwegs sein, um die Crews mit dem neuen Langstreckenmodell vertraut zu machen. Im Mai geht er dann auf die Langstrecke nach Las Vegas. Schon Mitte Juni erwartet die Lufthansa-Tochter den zweiten, im September den dritten und im Dezember den vierten A350.

Edelweiss sieht neue Chancen dank A350

«Das ist ein emotionaler Moment», sagte Edelweiss-Chef Bernd Bauer am Donnerstag (27. März) bei einer feierlichen Präsentation des Fliegers in Zürich. Das neue Langstreckenmodell werde seine Airline sicher mindestens 20 Jahre begleiten. Und es eröffne ihr neue Wachstumsmöglichkeiten. «Wir können Märkte erschließen, die mit den Airbus A340 nicht wirtschaftlich zu bedienen sind», so Bauer.

In der unten stehenden Galerie sehen Sie Bilder des ersten Airbus A350 von Edelweiss und seiner Kabine. Ein Klick aufs Foto öffnet die Galerie im Großformat.

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