Flightradar24-Anzeige: Das Flugzeug verschwand vom Radar.

Airbus A320 von Egypt AirFlug MS804 drehte sich wild und verschwand

Griechische Schiffe haben Trümmerteile im Mittelmeer entdeckt. Auch zum Flugverlauf gibt es erste Details. Offenbar drehte sich der Airbus A320 unkontrolliert um die eigene Achse.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Noch ist es zu früh um sagen zu können, was genau Flug MS804 von Egypt Air zum Absturz brachte. Man könne nichts ausschließen, aber auch nichts bestätigen, so der ägyptische Premierminister Sherif Ismail. Doch ein paar Details über den Flugverlauf gibt es inzwischen. Der griechische Verteidigungsminister Panos Kammegos erklärte, dass der Airbus A320 massiv hin- und herschwankte, bevor er schließlich abstürzte.

«Er drehte sich erst 90 Grad nach links und dann 360 Grad nach rechts», erklärt der Politiker erste Ergebnisse von Radarauswertungen. Dabei sei der Jet auf eine Höhe von 15'000 Fuß (4500 Meter) gefallen. Bei 10'000 Fuß (rund 3000 Meter) sei der Flieger dann vom Radar verschwunden. Man habe alle Länder, die von dem Absturz betroffen seien, informiert. An der Suche nach dem Wrack im Mittelmeer arbeiten Frankreich, Griechenland und Ägypten zusammen. Ein griechisches Militärschiff hat am Nachmittag zwei orangene schwimmende Teile im Meer ausgemacht. Ägypten hatte danach zuerst bestätigt, dass es sich um Teile von Flug MS804 handelt. Später dementierten Griechenland und Ägypten das wieder. Die Teile stammten nicht vom A320.

Auch Containerschiffe beteiligen sich an der Suche, so die Seite Marine Traffic.

Pilot war beim letzten Kontakt gut gelaunt

Noch kurz vor dem Absturz schien an Bord alles in Ordnung zu sein, berichten griechische Fluglotsen. Der Pilot sei guter Dinge gewesen. Als die Lotsen dann um 2:27 Uhr wieder Kontakt mit den Piloten aufnehmen wollen, als es um den Einflug in den ägyptischen Luftraum ging, kam schon keine Antwort mehr.

Um 2:29 Uhr flog der Jet dann in den ägyptischen Luftraum und begann fast prompt, hin und her zu schwingen – das vom griechischen Verteidigungsminister erklärte Szenario nahm seinen Lauf, der Jet stürzte laut griechischen Behörden schließlich rund 240 Kilometer vor der Insel Karpathos ins Mittelmeer.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-konzern-

Airbus testet 5G-Funknetz aus dem All

boeing produktion (3)

Boeing triumphiert bei den Bestellungen, Airbus bei den Auslieferungen

ticker-airbus-neo-1

Airbus unzufrieden mit Liefertempo von Pratt & Whitney

qantas airbus a321 xlr

203 Flugzeuge: Das waren die Airbus-Bestellungen im Dezember

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack