Embraer Praetor 600: Flexjet hat 182 Flugzeuge fest bestellt.

182 neue FlugzeugeFlexjet beglückt Embraer mit Milliarden-Auftrag

Flexjet bestellt 182 Flugzeuge bei Embraer und sichert sich zusätzlich Optionen für weitere Maschinen. Es ist der größte Auftrag in der Geschichte des Unternehmens.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Flexjet setzt seinen Wachstumskurs auch im dritten Jahr in Folge fort. 2023 verdoppelte der US-amerikanische Business-Charteranbieter die Flotte seiner in Malta und im Vereinigten Königreich stationierten Flugzeuge. Im vergangenen Jahr kündigte die Airline an, bis 2026 am Flughafen Farnborough ihr erstes eigenes Privatjet-Terminal in Europa zu errichten. Nun folgt der nächste Schritt: Flexjet platziert bei Embraer eine Großbestellung.

Das US-Unternehmen bestellt bei dem brasilianischen Flugzeughersteller 182 Flugzeuge und sichert sich Optionen für 30 weitere Maschinen. Zudem beinhaltete der Auftrag auch ein erweitertes Service- und Supportangebot. Laut Mitteilung hat der Auftrag einen Wert von sieben Milliarden Dollar, was für beide Unternehmen den größten Festauftrag in ihrer Unternehmensgeschichte bedeutet, heißt es weiter.

Flotte wird sich verdoppeln

Mit diesem Auftrag wird sich die Flottengröße von Flexjet in den nächsten fünf Jahren nahezu verdoppeln. Flexjet hat die Modelle Praetor 600, Praetor 500 und Phenom 300E geordert. «Wir freuen uns, den Kunden von Flexjet weiterhin Zugang zu unseren marktführenden Phenom-Jets und unseren Praetor-Jets zu bieten, den besten in ihren jeweiligen Kategorien», sagt Michael Amalfitano, Chef von Embraer Executive Jets.

Die Partnerschaft zwischen Embraer und Flexjet startete  2003. Heute setzt Flexjet auf die Baureihen Praetor 600, Praetor 500 und Phenom 300. Insgesamt soll die aktuelle Flotte aus 128 Embraer-Jets bestehen. In der Mitteilung heißt es weiter, dass die Praetor 600 in Europa so gut angenommen wurde, dass sie seit 2023 auch in die nordamerikanische Flotte aufgenommen wurde.

Flexjet ist zweitgrößter Anbieter

Flexjet wurde 1995 als Geschäftsbereich von Bombardier Aviation gegründet und hieß ursprünglich Business Jet Solutions und hatte Flüge mit Bombardier-Jets im Angebot. 2013 wurde Flexjet von Directional Aviation für 185 Millionen Dollar gekauft. Heute ist Flexjet der zweitgrößte private Fluganbieter in den USA.

Mehr zum Thema

Das Flexjet-Terminal von außen: Es soll sich nahtlos in die umgebende Architektur anpassen.

Flexjet baut erstes eigenes Terminal in Europa

Embraer Praetor 600 vor dem neuen Hangar von Flexjet in Mailand-Linate: Wartung als Erfolgsfaktor.

Flexjet zündet in Europa nächste Wachstumsstufe

Platz 10: Nicholas Air. Der Anbieter kommt auf 21.594 Flugstunden im vergangenen Jahr.

Die zehn größten Businesscharterairlines

ticker-embraer-ejet

Embraer und Adani wählen Standort für Flugzeugmontage in Indien

Video

erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack
fiat panda mailand linate hawker
Ungewöhnlicher Unfall am Flughafen Mailand-Linate: Ein Fiat Panda ist dort ungebremst mit einem rollenden Privatjet kollidiert, wie ein Video einer Überwachungskamera zeigt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin