Embraer Praetor 600: Flexjet hat 182 Flugzeuge fest bestellt.

182 neue FlugzeugeFlexjet beglückt Embraer mit Milliarden-Auftrag

Flexjet bestellt 182 Flugzeuge bei Embraer und sichert sich zusätzlich Optionen für weitere Maschinen. Es ist der größte Auftrag in der Geschichte des Unternehmens.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Flexjet setzt seinen Wachstumskurs auch im dritten Jahr in Folge fort. 2023 verdoppelte der US-amerikanische Business-Charteranbieter die Flotte seiner in Malta und im Vereinigten Königreich stationierten Flugzeuge. Im vergangenen Jahr kündigte die Airline an, bis 2026 am Flughafen Farnborough ihr erstes eigenes Privatjet-Terminal in Europa zu errichten. Nun folgt der nächste Schritt: Flexjet platziert bei Embraer eine Großbestellung.

Das US-Unternehmen bestellt bei dem brasilianischen Flugzeughersteller 182 Flugzeuge und sichert sich Optionen für 30 weitere Maschinen. Zudem beinhaltete der Auftrag auch ein erweitertes Service- und Supportangebot. Laut Mitteilung hat der Auftrag einen Wert von sieben Milliarden Dollar, was für beide Unternehmen den größten Festauftrag in ihrer Unternehmensgeschichte bedeutet, heißt es weiter.

Flotte wird sich verdoppeln

Mit diesem Auftrag wird sich die Flottengröße von Flexjet in den nächsten fünf Jahren nahezu verdoppeln. Flexjet hat die Modelle Praetor 600, Praetor 500 und Phenom 300E geordert. «Wir freuen uns, den Kunden von Flexjet weiterhin Zugang zu unseren marktführenden Phenom-Jets und unseren Praetor-Jets zu bieten, den besten in ihren jeweiligen Kategorien», sagt Michael Amalfitano, Chef von Embraer Executive Jets.

Die Partnerschaft zwischen Embraer und Flexjet startete  2003. Heute setzt Flexjet auf die Baureihen Praetor 600, Praetor 500 und Phenom 300. Insgesamt soll die aktuelle Flotte aus 128 Embraer-Jets bestehen. In der Mitteilung heißt es weiter, dass die Praetor 600 in Europa so gut angenommen wurde, dass sie seit 2023 auch in die nordamerikanische Flotte aufgenommen wurde.

Flexjet ist zweitgrößter Anbieter

Flexjet wurde 1995 als Geschäftsbereich von Bombardier Aviation gegründet und hieß ursprünglich Business Jet Solutions und hatte Flüge mit Bombardier-Jets im Angebot. 2013 wurde Flexjet von Directional Aviation für 185 Millionen Dollar gekauft. Heute ist Flexjet der zweitgrößte private Fluganbieter in den USA.

Mehr zum Thema

Das Flexjet-Terminal von außen: Es soll sich nahtlos in die umgebende Architektur anpassen.

Flexjet baut erstes eigenes Terminal in Europa

Embraer Praetor 600 vor dem neuen Hangar von Flexjet in Mailand-Linate: Wartung als Erfolgsfaktor.

Flexjet zündet in Europa nächste Wachstumsstufe

Platz 10: Nicholas Air. Der Anbieter kommt auf 21.594 Flugstunden im vergangenen Jahr.

Die zehn größten Businesscharterairlines

ticker-embraer

Embraer erhält Dreifach-Zulassung für Praetor 600E

Video

Die Alternativroute für Project Sunrise: Sie führt am Nordpol vorbei.
Wenn die australische Fluggesellschaft ab 2027 nonstop zwischen Sydney und London fliegt, führt ein Teil der Flüge über eine der entlegensten Regionen der Erde. Die nördliche Alternativroute über die Polarregion bringt Qantas mehr Flexibilität und den Passagieren außergewöhnliche Ausblicke.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
INNA und Wizz Air: Das Video zu Wizz Away wurde am Flughafen Bukarest gedreht.
Wizz Air bringt mit dem Popstar Inna einen Song heraus. Wizz Away soll zum Sommerhit werden. Die Kombination Fluggesellschaft und Musik ist nicht neu. Ein Überblick von Fantasiesprache über Kerosin im Blut bis zu Mr. Trololo.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350-1000 ULR von Qantas: Spezieller Flieger für spezielle Route.
Mehr als zehn Jahre nach der Ankündigung steht der Starttermin fest: Ab Oktober 2027 wird die australische Fluglinie nonstop von Sydney nach London fliegen. Die ultralange Strecke knüpft an ein legendäres Kapitel der Geschichte von Qantas an.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin