Global 7000 in der Erprobung: Notlandung wegen Flameout.

BombardierFlammabriss zwingt Global 7000 zur Notlandung

Panne im Testprogramm des neuesten Bombardier-Businessjets: Eine Global 7000 erlitt während eines Testfluges einen Triebwerksausfall.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Pech für Bombardier: Eine Testversion des 73-Millionen-Dollar-Businessjets Global 7000 musste wegen einem Flammabriss im rechten Triebwerk notlanden. Das Flugzeug mit der Kennung C-GBLB befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls auf einer Höhe von 12.500 Metern und war 290 Kilometer vom Bombardier-Testzentrum in Wichita im US-Bundesstaat Kansas, entfernt.

Der Vorfall vom 15. August 2017 wurde den kanadischen und amerikanischen Luftfahrtbehörden gemeldet. Dem Flameout oder Flammabriss, wie das Erlöschen des Triebwerks bei Turbofanmotoren genannt wird, gingen starke Vibrationen und hohe Temperaturen im neuartigen General-Electric-Antrieb voraus, wie das National Transportation Safety Board NTSB berichtet.

Mit einem Triebwerk gelandet

Die Piloten der zweiten Testmaschine des neusten Bombardier-Businessjets hätten einen Luftnotfall erklärt und seien ohne weitere Zwischenfälle mit einem Triebwerk in Wichita gelandet, schreibt das NTSB. Beim General Electric Passport, der dereinst die Global 7000 und 8000 antreiben soll, handelt es sich um einen Turbofan der großen Businessjets und Regionaljets eine größere Reichweite ermöglichen soll.

Zudem dürften mit dem neuen Antrieb die Stickoxid- und Lärmemissionen gesenkt werden, verspricht General Electric, was auf vielen Flughäfen geringere Gebühren bedeutet. Der Passport wird in Kooperation mit dem französischen Hersteller Safran entwickelt und wurde 2013 erstmals getestet.

Teuer und leistungsstark

Der angeschlagene Flugzeughersteller Bombardier steckt große Hoffnungen in den neuen Businessjet. Die Global 7000 soll Mitte 2018 zu einem Listenpreis von 73 Millionen Dollar auf den Markt kommen. Der Flieger kann 17 Passagiere mit einer Geschwindigkeit von 982 Kilometer pro Stunde transportieren. Dazu kommt eine eindrückliche Reichweite von 13.705 Kilometern.

Bombardier erklärte, der Zwischenfall habe keinen Einfluss auf das Testprogramm. Die betroffene Maschine hat denn das Flugprogramm auch bereits wieder aufgenommen.

Mehr zum Thema

1800 Flugstunden hatten fünf Testmaschinen bis Mitte April 2018 schon absolviert.

Bombardiers 73-Millionen-Businessjet fliegt

ticker-bombardier-neu

Bombardier sichert sich 300-Millionen-Dollar-Servicevertrag mit Vista

ticker bond

Bond bestellt mehr Jets bei Bombardier

ticker-bombardier-neu

Bombardier liefert erste Global 8000 aus - an Netjets

Video

Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hobab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
TV-Bericht über den Zwischenfall: Drei Verletzte.
Flughafen Araxos
Die Taufe einer Boeing 737 Max von Tuifly wird jäh unterbrochen: Kurz vor Beginn der Zeremonie bricht eine Treppe am griechischen Flughafen Araxos zusammen. Mehrere Menschen stürzen, drei von ihnen müssen ins Krankenhaus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Bildschirmfoto 2026-05-01 um 164538
Am Flughafen São Paulo-Congonhas kamen eine landende Boeing 737 und eine startende Embraer E2 sich extrem nahe, so nahe, dass das Kollisionswarnsystem Alarm schlug. Der Jet von Gol und der Jet von Azul näherten sich entlang der Piste bis auf 22 Meter an.
Laura Frommberg
Laura Frommberg