Flamingo-Schild in Südamerika: Auch so eins hätte den Crash in Montpellier kaum verhindert.

MontpellierFlamingo knallt in Air-France-Flugzeug

Zusammenstöße mit Vögeln sind an Flughäfen keine Seltenheit. Doch jetzt gab es im französischen Montpellier einen Zwischenfall mit einem ziemlich großen Vogel.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

«Die südfranzösische Stadt Montpellier erstreckt sich zu den Mittelmeerstränden und den Seen der Petite Camargue hin. [...] Hier ist das Königreich der rosaroten Flamingos, der Pferde und der Stiere.» So wirbt die Reiseregion Languedoc für sich. Einer dieser Flamingos hat nun am Flughafen von Montpellier für Aufregung gesorgt.

Kurz nachdem die letzte Air-France-Maschine des Tages aus Paris gegen 22.30 Uhr gelandet war, knallte es. Einer der großen Vögel krachte gegen den Airbus A319, wie die Zeitung Midi Libre berichtet. Ein Sicherheitsprotokoll wurde ausgelöst, das Flugzeug sicher zu seiner Parkposition geleitet und dann auf Schäden untersucht.

Fahrzeuge gegen Vögel

Wo genau das Tier das Flugzeug traf und ob die Maschine beschädigt wurde, erwähnt der Artikel nicht. Eine Flughafen-Sprecherin sprach von einem «extrem seltenen Zwischenfall». So etwas habe es in zwanzig Jahren nicht mehr gegeben. Der Flughafen Montpellier trifft wegen seiner Nähe zu den Seen Vorsichtsmaßnahmen. So fährt vor Starts und Landungen ein Fahrzeug über die Pisten, um Vögel zu vertreiben.

Täglich kommt es auf Flughäfen zu Zusammenstößen mit Vögeln. Das ist nicht sehr gefährlich, aber teuer. So drohten im vergangenen Jahr mehrere Airlines dem Flughafen Beirut mit einem Boykott, da eine neben den Pisten eröffnete Mülldeponie massenweise Vögel anzog. Eine Idee aus Japan: Die Tiere mithilfe von Drohnen verscheuchen.

Mehr zum Thema

Bergung gelungen: Der Flughafen Montpellier kann wieder geöffnet werden.

Flughafen Montpellier birgt Boeing 737 aus See

Boeing 737-400 von West Atlantic: Nach der Landung im See gelandet.

Boeing 737 landet im See - Flughafen Montpellier geschlossen

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack