Flamingo-Schild in Südamerika: Auch so eins hätte den Crash in Montpellier kaum verhindert.

MontpellierFlamingo knallt in Air-France-Flugzeug

Zusammenstöße mit Vögeln sind an Flughäfen keine Seltenheit. Doch jetzt gab es im französischen Montpellier einen Zwischenfall mit einem ziemlich großen Vogel.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

«Die südfranzösische Stadt Montpellier erstreckt sich zu den Mittelmeerstränden und den Seen der Petite Camargue hin. [...] Hier ist das Königreich der rosaroten Flamingos, der Pferde und der Stiere.» So wirbt die Reiseregion Languedoc für sich. Einer dieser Flamingos hat nun am Flughafen von Montpellier für Aufregung gesorgt.

Kurz nachdem die letzte Air-France-Maschine des Tages aus Paris gegen 22.30 Uhr gelandet war, knallte es. Einer der großen Vögel krachte gegen den Airbus A319, wie die Zeitung Midi Libre berichtet. Ein Sicherheitsprotokoll wurde ausgelöst, das Flugzeug sicher zu seiner Parkposition geleitet und dann auf Schäden untersucht.

Fahrzeuge gegen Vögel

Wo genau das Tier das Flugzeug traf und ob die Maschine beschädigt wurde, erwähnt der Artikel nicht. Eine Flughafen-Sprecherin sprach von einem «extrem seltenen Zwischenfall». So etwas habe es in zwanzig Jahren nicht mehr gegeben. Der Flughafen Montpellier trifft wegen seiner Nähe zu den Seen Vorsichtsmaßnahmen. So fährt vor Starts und Landungen ein Fahrzeug über die Pisten, um Vögel zu vertreiben.

Täglich kommt es auf Flughäfen zu Zusammenstößen mit Vögeln. Das ist nicht sehr gefährlich, aber teuer. So drohten im vergangenen Jahr mehrere Airlines dem Flughafen Beirut mit einem Boykott, da eine neben den Pisten eröffnete Mülldeponie massenweise Vögel anzog. Eine Idee aus Japan: Die Tiere mithilfe von Drohnen verscheuchen.

Mehr zum Thema

Bergung gelungen: Der Flughafen Montpellier kann wieder geöffnet werden.

Flughafen Montpellier birgt Boeing 737 aus See

Boeing 737-400 von West Atlantic: Nach der Landung im See gelandet.

Boeing 737 landet im See - Flughafen Montpellier geschlossen

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier