Flamingo-Schild in Südamerika: Auch so eins hätte den Crash in Montpellier kaum verhindert.

MontpellierFlamingo knallt in Air-France-Flugzeug

Zusammenstöße mit Vögeln sind an Flughäfen keine Seltenheit. Doch jetzt gab es im französischen Montpellier einen Zwischenfall mit einem ziemlich großen Vogel.

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«Die südfranzösische Stadt Montpellier erstreckt sich zu den Mittelmeerstränden und den Seen der Petite Camargue hin. [...] Hier ist das Königreich der rosaroten Flamingos, der Pferde und der Stiere.» So wirbt die Reiseregion Languedoc für sich. Einer dieser Flamingos hat nun am Flughafen von Montpellier für Aufregung gesorgt.

Kurz nachdem die letzte Air-France-Maschine des Tages aus Paris gegen 22.30 Uhr gelandet war, knallte es. Einer der großen Vögel krachte gegen den Airbus A319, wie die Zeitung Midi Libre berichtet. Ein Sicherheitsprotokoll wurde ausgelöst, das Flugzeug sicher zu seiner Parkposition geleitet und dann auf Schäden untersucht.

Fahrzeuge gegen Vögel

Wo genau das Tier das Flugzeug traf und ob die Maschine beschädigt wurde, erwähnt der Artikel nicht. Eine Flughafen-Sprecherin sprach von einem «extrem seltenen Zwischenfall». So etwas habe es in zwanzig Jahren nicht mehr gegeben. Der Flughafen Montpellier trifft wegen seiner Nähe zu den Seen Vorsichtsmaßnahmen. So fährt vor Starts und Landungen ein Fahrzeug über die Pisten, um Vögel zu vertreiben.

Täglich kommt es auf Flughäfen zu Zusammenstößen mit Vögeln. Das ist nicht sehr gefährlich, aber teuer. So drohten im vergangenen Jahr mehrere Airlines dem Flughafen Beirut mit einem Boykott, da eine neben den Pisten eröffnete Mülldeponie massenweise Vögel anzog. Eine Idee aus Japan: Die Tiere mithilfe von Drohnen verscheuchen.

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