First-Class-Passagier bei Qantas: Seltenheitswert.

Zu wenig NachfrageFirst Class wird zur bedrohten Spezies

Asiana schafft die erste Klasse fast ganz ab. Die Fluglinie folgt damit einem Trend, der weltweit zu beobachten ist. Auch American, Qantas und Lufthansa reduzierten ihr First-Angebot laufend.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Analyse ist ebenso klar, wie brutal. «Die althergebrachte Wachstumsstrategie funktioniert nicht mehr. Wir müssen uns nun auf die Erhöhung der Profitabilität konzentrieren und die Art Geschäfte zu machen, drastisch verändern», sagt Kim Soo-cheon. Ein Schritt in diese Richtung ist für den Chef von Asiana Airlines die Abschaffung der First Class. Die koreanische Fluglinie lässt die Erstklass-Sitze in allen ihren Flugzeugen ausbauen. Nur noch in den derzeit vier, später sechs Airbus A380 bleiben die ganz teuren Plätze erhalten.

Den Schritt von Asiana machten zuvor schon andere Fluggesellschaften. Qatar Airways ist eine Fünfsterne-Airline. Sie bietet aber immer seltener First-Class-Sitze an. Sie begann in den vergangenen Monaten, die erste Klasse aus vielen Fliegern auszubauen. In den neuen Airbus A350 etwa oder auch in den neuen Dreamlinern führt Qatar keine First mehr. Die Nachfrage sei ganz einfach zu gering, so die Golfairline. Die Auslastung habe nur rund 40 Prozent betragen.

American bietet First nur noch nach London an

Unternehmen buchen für Ihre Manager immer seltener First, sondern Business Class. Denn die bietet Passagieren inzwischen so viel wie früher die erste Klasse. Und sie schont relativ gesehen auch das Budget. Die privaten Luxusreisenden alleine aber füllen die Sitze nicht.

Die First Class ist darum auch in den USA vom Aussterben bedroht. American Airlines verringerte das Angebot an First-Sitzen in den letzten Jahren um mehr als 90 Prozent. Heute bietet die Fluglinie sie nur noch auf Flügen mit ihren Boeing 777 zwischen London Heathrow und den Vereinigten Staaten an. Konkurrentin United reduzierte das Angebot ebenfalls massiv. Und die australische Qantas baute in den letzten fünf Jahren ebenfalls zwei von drei Erstklass-Sitzen aus.

Lufthansa weiterhin eine der größten First-Anbieterinnen

Der Trend macht auch vor Europa nicht halt. Lufthansa bot noch vor zwei Jahren auf 95 von 100 Langstreckenflugzeugen eine First Class an. Heute sind es nur noch 70. «Wir sind dennoch noch immer eine der größten First-Class-Anbieter der Welt», sagt ein Sprecher. Nur auf gewissen Strecken wie etwa nach Indien oder teilweise Nordamerika gebe es in den Lufthansa-Flugzeugen keine erste Klasse mehr. Die Nachfrage sei dort zu gering. In allen anderen Fliegern bleibt es bei acht Erstklass-Plätzen.

Mehr zum Thema

Lufthansa: Auf der Kurzstrecke werden die Gebühren angepasst.

Lufthansa Group erhöht Stornogebühren auch auf Euroapflügen massiv

ticker-vereinigung-cockpit

Vereinigung Cockpit wirft Lufthansa Group Verunsicherung der Belegschaft vor

ticker-lufthansa

Vereinigung Cockpit weist Streik-Kritik von Großaktionär scharf zurück

Protest der Lufthansa-Belegschaft am 15. April in Frankfurt: Über 1000 Angestellte zogen am Hangar One vorbei in dem der Konzern-Vorstand eine Gala zum Jubiläum abhielt.

Wie findet Lufthansa aus der Eskalations-Spirale?

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies