Dunkle Wolken über Fastjet: Die afrikanische Airline streitet mit ihrem Lizenzgeber und Anteilseigner Easyjet.

Afrikanische AirlineFastjet braucht mehr Geld

Der afrikanische Billigflieger Fastjet benötigt schneller neues Geld als erwartet. Das kostet den Präsidenten der Airline nun den Job.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Easy Group von Easyjet-Gründer Stelios Haji-Ioannou hält 12,6 Prozent an der tansanischen Billigfluggesellschaft Fastjet - und war zuletzt alles andere als zufrieden. Im März dieses Jahres zweifelte Haji-Ioannou in einem offenen Brief an der Überlebensfähigkeit von Fastjet. Nachdem zuvor schon Airline-Chef Ed Winter abgetreten war, machte der Großaktionär nun Druck auf Aufsichtsratpräsident Colin Child.

Doch Child wehrte sich, blieb im Amt und sammelte im Juli neues Geld ein, um mit dem neuen Airline-Chef Nico Bezuidenhout umfassende Reformen einzuleiten und die Kosten der unprofitablen Airline zu drücken. Nun hat Fastjet jedoch angekündigt, schon im ersten Quartal 2017 neue Finanzmittel zu benötigen. Und Child wird nicht mehr dafür zuständig sein - er trat von seinem Posten zurück.

Kleinere Jets

Bezuidenhout soll Childs Job interimsmäßig übernehmen. Den neuen Geldbedarf begründete die Airline damit, dass die Rückgabe von geleasten Maschinen teuerer und schwieriger sei, als erwartet. Fastjet will Airbus A319 durch kleinere Embraer E190 ersetzen.

Auch soll die Firmenzentrale von London nach Johannesburg umziehen. Die Easy Group wollte sich gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters vorerst nicht zu den Vorgängen äußern. Bedauern dürfte sie Childs Abgang aber wohl kaum.

Mehr zum Thema

ticker-easyjet

Easyjet und Ryanair reduzieren Kapazität im Winter - aber unterschiedlich stark

ticker-easyjet

Streik legt am Freitag Easyjet in Italien lahm

ticker-easyjet

Easyjet nimmt Flüge von Basel nach Pantelleria auf

ticker-southwest-airlines

Kurz nach Condor: Auch Easyjet und Southwest Airlines integrieren sich in Chat GPT

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg