Evolutionstechnisch nicht perfekt: Mit Darwins Theorie lässt sich zeigen, warum die Concorde scheiterte.

FlugzeuggrößeWarum die Concorde scheitern musste

Durch technischen Fortschritt werden Dinge immer besser, so auch bei Flugzeugen. Doch wer in der Evolution zu früh ist, hat keine Chance. Das zeigt die Concorde.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Eines der Argumente gegen Darwins Evolutionstheorie ist, dass kein Mensch den Prozess wirklich bestätigen kann, weil die Veränderungen länger brauchen, als ein einzelner Mensch lebt. Dieser Theorie widerspricht Adrian Bejan, Professor für Maschinenbau an der US-Uni Duke. Die Evolution lasse sich sehr wohl beobachten - anhand des technischen Fortschritts.

Die Miniaturisierung von technischen Dingen ist dabei nur die eine Seite des Fortschritts: Manche Teile werden kleiner, leichter, kompakter und schneller. Doch andere Sachen werden - je weiter sie entwickelt sind - größer. Fernseher und auch Flugzeuge sind dafür wohl das beste Beispiel. Allerdings gilt hier auch eine Regel der Evolution: Alles muss proportional wachsen, stellte Bejan fest. Im Laufe der Zeit steigerten Flugzeuge ihre Größe, Schnelligkeit und Reichweite, legten zeitgleich aber auch an der Länge der Flügel und des Rumpfes sowie der Motorengröße zu.

Concorde musste scheitern

Bejans Theorie geht davon aus, dass die Entwicklung der Flugzeuge konstant sein muss. Wenn etwas zu früh zu außergewöhnlich ist, setzt es sich nicht durch, erklärte Bejan gegenüber Sci-News. Als Beweis nennt er die Concorde. «Mit ihrer extremen Geschwindigkeit setzte sich die Concorde stark von allen vorherigen erfolgreichen Jets ab.» Und das funktionierte nicht: Von vielen Modellen verkauften Airbus und Boeing Tausende Stück, von der Concorde wurden lediglich 20 gebaut. Man musste ausreichend Personen finden, die bereit waren, 10'000 Dollar für einen Flug von Paris nach New York zu finden - was letztendlich nicht klappte.

Der Trend zu «größer, schneller, weiter» bei Flugzeugen führt zu einem größeren weltweiten Verkehrsaufkommen und einem größeren Energiebedarf. Letztendlich spiegelt die technische Entwicklung damit nur die Evolution dar: Deren Ziel ist es auch, möglichst viel Platz auf der Erde und in der Luft einzunehmen.

Mehr zum Thema

Eine Concorde von Air France über Rio de Janeiro: Am 21. Januar 1976 startete das Flugzeug in den Liniendienst.

Vor 50 Jahren startete die Concorde in den Liniendienst

ticker concorde

Großbritannien prägt Gedenkmünze für Concorde

concorde f wtsb 01

Frankreich stellt Concorde unter Denkmalschutz - aber nicht die erste

Hier fliegt die größte ferngesteuerte Concorde der Welt

Hier fliegt die größte ferngesteuerte Concorde der Welt

Video

Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack