Flugzeug von Eurowings: Eines wurde heftig durchgeschüttelt.

KooperationenEurowings will Zubringer für andere Airlines werden

Easyjet tut es, Ryanair plant es und nun will auch Eurowings: Umsteigeverbindungen mit Konkurrenten.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Erst vor ein paar Monaten startete die britische Billigairline Easyjet mit dem Angebot Worldwide. Das erlaubt es Passagieren, über Easyjet Anschlussflüge auf die Langstrecke zu buchen. Partner sind unter anderen Norwegian Air Shuttle, Westjet oder Neos. Das Worldwide-Programm ist kein traditionelles Interlining oder Codeshare-Abkommen, wie man es sonst bei Umsteigeverbindungen mit verschiedenen Airlines kennt. Die Passagiere müssen im Gegensatz zu den traditionellen Methoden ihr Gepäck am Flughafen abholen und wieder aufgeben.

Dennoch scheint die Nachfrage nach solchen Kooperationen da zu sein. Auch Easyjets irischer Konkurrent Ryanair will entsprechende Partnerschaften. So will sie schon bald als Zubringer für Aer Lingus fungieren, bestätigte Geschäftsführer Michael O'Leary einmal mehr anlässlich eines Branchentreffens in Brüssel in der vergangenen Woche.

Konkrete Pläne

Das einzige verbleibende Hindernis sei die Verknüpfung der Buchungssysteme. Doch er erwarte ein positives Ergebnis noch in diesem Jahr. Das hieß es allerdings schon einmal – bereits 2016 hatte Willie Walsh, Chef der Aer-Lingus-Mutter International Airlines Group, angekündigt, den Deal in kürze abschließen zu wollen.

Nun will auch Eurowings etwas ähnliches starten, kündigte Kommerzchef Oliver Wagner beim Gespräch mit Journalisten auf der Tourismusmesse ITB in Berlin an. «Wir schauen uns so etwas sehr genau an und es ist eine Option für die Zukunft», sagt er dazu. Dabei könne er sich sowohl vorstellen, mit einer anderen Airline Umsteigeverbindungen auf die Langstrecke oder auch andere Kurzstrecken anzubieten.

Tests schon 2018

Das Vorhaben ist sogar schon ziemlich konkret, verriet er weiter. Noch in diesem Jahr plane man erste Tests, erklärt er und vergleicht das mit dem Konzept des so genannten «Minimum Viable Product» bei Startups. Man startet ein Beta-Produkt und wenn es funktioniert, kommt es zur Produktionsreife. Mit welchem Partner oder welchen Partnern Eurowings diese Tests plant, wollte Wagner allerdings noch nicht verraten.

Mehr zum Thema

Airbus A321 Neo von Easyjet: Ein solches Flugzeug hatte Probleme mit dem Frachtraum.

Flug von Easyjet landet in Berlin – ohne ein einziges Gepäckstück an Bord

ticker-easyjet

Easyjet rüstet letzte Airbus A320 mit Sharklets nach

ticker-easyjet

Easyjet setzt zweiten A321 Neo ab Berlin ein und rüstet letzte Airbus A320 am BER mit Sharklets nach

ticker-easyjet

Easyjet springt nach Eurostar-Ausfall mit Zusatzflug und größeren Jets zwischen London und Paris ein

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin