Airbus A330 mit dem Kennzeichen HB-JHR von Edelweiss: Bald für Eurowings Discover im Einsatz.

Edelweiss verleast ihre A330Eurowings Discover hat Startflotte beisammen

Zu den zwei Ex-A330 von Sun Express holt sich der neue Lufthansa-Ferienflieger definitiv zwei Airbus A330 von Edelweiss - zumindest vorübergehend. Damit kann Eurowings Discover starten.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es war seine vorerst letzte Landung für Edelweiss Air. Am Sonntagmorgen (28. März) um 11:32 Uhr landete der Airbus A330-300 mit dem Kennzeichen HB-JHR in Zürich. Er war am Vorabend in Punta Cana gestartet. Nun wird der Langstreckenjet mit dem Taufnamen Chäserrugg geparkt.

Sein Kollege mit dem Kennzeichen HB-JHQ und dem Taufnamen Pizol fliegt noch einen Monat länger. Dann wird auch jener A330 seinen Dienst bei Edelweiss quittieren. Der Schweizer Ferienflieger hat als Folge der Corona-Krise beschlossen, seine Langstreckenflotte um zwei auf vier Flugzeuge zu verkleinern und künftig nur noch auf Airbus A340 zu setzen. Dadurch könne man die Fixkosten deutlich reduzieren und auch bei Wartung, Netz und Betrieb sparen.

Ab 1. Juni verleast an Eurowings Discover

Die HB-JHR und die HB-JHQ haben aber schon bald eine neue Aufgabe. «Die beiden Airbus A330 verleasen wir ab dem 1. Juni an Eurowings Discover», bestätigt ein Sprecher von Edelweiss Informationen von aeroTELGRAPH. Man betrachte das als vorübergehende Maßnahme. Bei «verbesserter Marktlage prüfen wir ein erneutes Wachstum auf der Langstrecke».

Damit ist die Startflotte von Eurowings Discover komplett. Vor zwei Wochen gab die neue Lufthansa-Tochter bekannt, dass die beiden ersten Flugzeuge zwei Airbus A330-200 sind. Die Flieger wurden vor der Pandemie von Sun Express Deutschland im Wet-Lease für Eurowings betrieben.

Wie Eurowings und doch anders

Der Ferienflieger wird im Sommer starten und von Frankfurt aus vorerst die Ziele Anchorage, Calgary, Punta Cana, Las Vegas, Mauritius, Mombasa, Sansibar und Windhoek ansteuern. Auch wenn sich seine Marke stark an die Marke Eurowings anlehnt, handelt es sich um eine neue Fluggesellschaft. Flugbetrieb und Management sind getrennt.

Der neue Urlaubsflieger startet mit 350 Mitarbeitenden, viele davon hatten zuvor ihre Jobs bei anderen Airlines der Lufthansa-Gruppe wegen der Pandemie verloren. Die Lackierung ist fast eins zu eins die von Eurowings, ergänzt um das Wort Discover in hellem Blau.

Mehr zum Thema

Heck eines Airbus A330: Solch ein Flieger war betroffen.

Eurowings Discover holt zwei Ex-Sun-Express-A330

Airbus A330-300 in den Farben von Eurowings Discover: Die Lackierung ist ziemlich bekannt...

Eurowings Discover legt mit vier Airbus A330 los

Airbus A340 von Edelweiss: Bald das einzige Langstreckenmodell?

Edelweiss will ihre Airbus A330 abgeben

Airbus A350-1000 bei der Farnborough Airshow: Bisher noch die längste Version des A350.

Airbus prüft zweite A350-Produktionslinie – und will bald über A350-2000 entscheiden

Video

Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca